Frankreichaustausch mit Bourg-en-Bresse
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- Zuletzt aktualisiert: Freitag, 19. Juni 2026 05:35
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Tag 1 – Anreise
Am 23.04.2026 sind einige Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen nach Frankreich aufgebrochen. Wir trafen uns um 10:00 Uhr am Hauptbahnhof, um mit dem Zug nach Karlsruhe zu fahren. Dort angekommen, hatten wir eine Stunde Zeit, die wir nutzten, um uns die Beine zu vertreten und etwas zu essen zu holen. Anschließend ging es für eine weitere Stunde nach Straßburg, wo wir etwa eine halbe Stunde Freizeit hatten. Danach fuhren wir drei Stunden mit dem berühmten TGV nach Mâcon. Dort hatten wir eineinhalb Stunden Zeit, und die meisten nutzten diese, um sich die Altstadt anzusehen. Zum Schluss mussten wir noch etwa 30 Minuten weiterfahren, um nach Bourg-en-Bresse zu gelangen. Trotz der langen Reise sind alle wohlbehalten bei ihren Gastfamilien angekommen.
Tag 2 – Schulalltag
Nach der langen Fahrt tat es gut, morgens zunächst in die Schule zu gehen. Da wir den Austausch mit zwei Schulen durchführen, konnten wir leider nicht alle gemeinsam eine Schule besuchen. Trotzdem waren alle froh, jemanden zu kennen. Der Unterricht ging von 8 bis 12 Uhr, und einige haben fleißig mitgearbeitet. Manche hatten sogar das Glück, dass einzelne Lehrkräfte krank waren, sodass sie erst zur zweiten oder dritten Stunde kommen mussten.
Anschließend fuhren wir zu einer Boulehalle, wo wir unsere Austauschpartnerinnen und -partner der anderen Schule trafen. Gemeinsam spielten wir Boule, ein wichtiges kulturelles Spiel in Frankreich. Um 15:45 Uhr fuhren wir zurück, wo uns unsere Gastfamilien wieder an der Schule abholten. Den restlichen Abend verbrachten wir damit, mit den Gastfamilien zu essen, Spiele zu spielen oder uns einfach auszuruhen.
Tag 3 & 4 – Wochenende
Nachdem wir am Freitag in den französischen Schulen waren, verbrachten wir das Wochenende mit unseren Austauschfamilien.
Am Samstag trafen sich einige von uns, um Lasertag zu spielen, Trampolin zu springen oder bowlen zu gehen. Dabei konnten wir unsere Gastfamilien und den französischen Alltag noch besser kennenlernen.
Auch am Sonntag waren wir mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern unterwegs. Manche gingen klettern, besuchten einen Vogelpark oder unternahmen Wanderungen. Es war ein sehr schönes Wochenende mit viel Sonnenschein.
Tag 5 – Monastère Royal de Brou
Nach dem abwechslungsreichen Wochenende bei unseren Gastfamilien hatten wir erneut die Möglichkeit, den französischen Alltag und das Schulsystem kennenzulernen. Am Montag gingen wir voller Spannung wieder in die Schule und verbrachten die erste Stunde im Unterricht.
Später fuhren wir gemeinsam zum Monastère Royal de Brou (Kloster Brou), wo uns eine französische Reiseführerin durch die Anlage führte. Um unser Wissen zu vertiefen und den Ausflug abwechslungsreicher zu gestalten, spielten wir anschließend ein sogenanntes „Serious Game“.
Nach einer kurzen Pause, in der wir gemeinsam in der warmen Sonne picknickten, nahmen wir an einem Kunstworkshop teil. Die Aufgabe, ein fantasievolles Tierwesen zu gestalten, stellte unsere Kreativität auf die Probe, doch am Ende konnten wir sie erfolgreich bewältigen. Den restlichen Tag verbrachten wir bei unseren Gastfamilien.
Tag 6 – Tagesausflug nach Lyon
Am Dienstag stand ein gemeinsamer Ausflug mit den französischen Schülerinnen und Schülern nach Lyon, der drittgrößten Stadt Frankreichs, auf dem Programm. Obwohl die Busfahrt über eine Stunde dauerte, hat sich die Reise sehr gelohnt.
Zunächst besichtigten wir die Notre-Dame de Fourvière, genossen die Aussicht auf die Überreste der römischen Stadt und erfuhren einiges über die Geschichte Lyons. In der Altstadt wurden wir durch malerische, enge Gassen geführt und hatten anschließend etwas Freizeit zum Erkunden. Trotz des bewölkten Himmels und leichten Regens hatten wir eine sehr schöne Zeit in Lyon.
Tag 7 – Bourg-en-Bresse
Am Mittwoch erkundeten wir Bourg-en-Bresse. Nachdem wir uns in der Schule getroffen hatten, fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt. Dort besuchten wir den Markt und stellten uns einer kreativen Aufgabe: Zu jedem Buchstaben der Nachbargemeinde „Péronnas“ sollten wir ein französisches Lebensmittel finden und fotografieren.
Anschließend führte uns eine Schnitzeljagd in Vierergruppen zu verschiedenen Orten der Stadt. Am Ende wurden wir mit „Chouquettes“ (französischem Gebäck) belohnt.
Tag 8 – Heimreise
Nach dieser erlebnisreichen Woche hieß es am Donnerstag schließlich Abschied nehmen. Unsere Gastfamilien begleiteten uns morgens noch zum Bahnhof, bevor wir die Heimreise nach Deutschland antraten. Nach einer etwa achtstündigen Zugfahrt mit mehreren Zwischenstopps kamen wir wieder gut in Pforzheim an.