Exkursion des Französisch-BKs der KS1 nach Straßburg

Am 7. Juli machte sich der Basiskurs Französisch von Frau Oertel bereits frühmorgens mit dem Zug auf den Weg nach Straßburg. 

Dort angekommen, besuchten wir zuerst das Straßburger Münster. Das Straßburger Münster war ein eindrucksvoller Anblick. Mit seinem Turm ragt es rund 142 Meter in den Himmel. Trotzdem machten wir uns die Mühe, alle 330 Stufen zur Aussichtsplattform zu erklimmen. Wir waren zwar ziemlich aus der Puste, aber der Blick über die Straßburger Innenstadt war es uns auf jeden Fall wert. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto stiegen wir wieder hinab – in engen Kreisen und über alle 330 Stufen. 

Auch der Innenraum der Kathedrale enttäuschte nicht. Besonders die Buntglasfenster mit ihren vielen Details hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Obwohl sich viele Menschen durch die Gänge drängten, war es erstaunlich ruhig. Wagte es doch einmal jemand, etwas zu laut zu sprechen, wurde die Person sofort über die Lautsprecher ermahnt: „Mesdames et Messieurs … Schhh !“ Alles in allem war es ein Besuch, den wir nicht so schnell vergessen werden.

Nach unserer Freizeit und einer kurzen Stärkung trafen wir uns wieder am Münster, um gemeinsam zur Bootsanlegestelle an der Ill zu laufen. 

Nach kurzer Wartezeit bestiegen wir das Boot, bekamen unsere Kopfhörer und setzten uns auf unsere Plätze mit einer wunderbaren Aussicht. Während der etwa einstündigen Bootsfahrt konnten wir viel über die verschiedenen Stadtviertel, wie zum Beispiel Petite France, die Innenstadt und das Europaviertel, lernen. Das Gerberviertel Petite France war besonders schön und durch seine zwei Bootsschleusen auch sehr spannend. Außerdem erfuhren wir viel über die Geschichte Straßburgs und Elsass-Lothringens. Die gemeinsame Geschichte Frankreichs und Deutschlands war dabei besonders interessant. Ein weiteres Highlight war die Redaktion des deutsch-französischen Fernsehsenders ARTE, die ein klares Symbol für die deutsch-französische Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg ist. Die Bootsfahrt gab uns einen tollen Einblick in die Geschichte, die Lage, die Sehenswürdigkeiten und die verschiedenen Viertel Straßburgs.

Nach der Bootsfahrt hatten alle einen mächtigen Kohldampf. Ohne zu zögern, machten wir uns auf den Weg zum Restaurant „La Fignette“, um Flammkuchen zu holen. Nach etwas Wartezeit liefen wir schließlich gemeinsam mit einem riesigen Stapel Flammkuchen und großem Hunger zu einem Park direkt am Fluss, um dort zusammen zu essen.

Zu guter Letzt ging es für unsere Gruppe noch ins Europaviertel, wo wir eine Schnitzeljagd zu den Europäischen Institutionen machten. In zwei Kleingruppen folgten wir bei sommerlich warmen Temperaturen unserer Karte und beantworteten an verschiedenen Stationen Fragen zum Europarat, zum Europäischen Parlament sowie zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Nach knapp einer Stunde trafen sich alle Gruppen mit dem erfolgreich entschlüsselten Lösungswort am Ziel.

Nach einer Busfahrt und einem kurzen Sprint durch die Stadt erreichten wir in letzter Sekunde noch den früheren Zug zurück nach Pforzheim. Wirklich viel gebracht hat das allerdings nicht, da unser Anschlusszug Verspätung hatte und wir dadurch kaum Zeit gewinnen konnten. Völlig erschöpft, aber bei guter Laune, kamen wir am frühen Abend wieder in Pforzheim an.

Text: Die Schülerinnen und Schüler des Basiskurses Französisch

Fotos: Anica Oertel