Bundesjugendspiele

Bei den Bundesjugendspielen traten die Klassen 5-9 in drei Disziplinen an. Bei der Siegerehrung wurde den Jahrgangsbesten eine Urkunde überreicht.

Die Besten der Schule 2026: 

1. Leon Werner, 2. Ömer Karagöz und  3. Aron Werner und 1. Johanna Nissel, 2. Aliana Kudlek und 3. Lotta Wüseke.

Leon Werner gelang es sogar, den amtierenden Schulbesten zu überholen und führt nun mit 1704 Punkten die Ewigenbestenliste an.

Die 10. Klassen traten wieder in einem Klassenwettbewerb gegeneinander an, bei dem 3 Jungs und 3 Mädels aus der Klasse für die Klasse starteten. Hier konnte die 10d den ersten Platz belegen.
Alle Klassen konnten ihre Schnelligkeit auch wieder bei der Klassenstaffel unter Beweis stellen.

Hier waren jeweils die Klassen 5c, 6a, 7c, 8c, 9d, 10b am schnellsten im Ziel.

Ein Highlight war sicher für viele das Fußballspiel der KS1 gegen ein Team aus dem Lehrerkollegium, welches die KS1 für sich entschied.

 

Text: Simone Frey

Photos: Jimmy Langer, Claudia Schnabel, Julia Winter

 

Erfolgreich bestanden: Fünf Zehntklässlerinnen und Zehntklässler erwerben das DELF-scolaire-Diplom auf dem Niveau B1

Kurz vor den Sommerferien erreichte uns noch eine besonders erfreuliche Nachricht: Alle fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DELF-AG haben die DELF-scolaire-Prüfung auf dem Niveau B1 erfolgreich bestanden.

Ein ganzes Schuljahr lang bereiteten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DELF-AG engagiert auf die international anerkannte Sprachprüfung vor. Dabei trainierten sie gezielt die vier Kompetenzbereiche Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen. Dank ihres großen Einsatzes und einer sorgfältigen Vorbereitung bestanden alle fünf die anspruchsvolle Prüfung mit Erfolg und stellten so ihre Französischkenntnisse auf hohem Niveau unter Beweis.

Das DELF-Diplom (Diplôme d’Études en Langue Française) wird vom französischen Bildungsministerium vergeben und ist weltweit anerkannt. 

Es bescheinigt Französischkenntnisse auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) und stellt eine wertvolle Zusatzqualifikation für den weiteren Bildungsweg sowie das spätere Berufsleben dar.

Auch im kommenden Schuljahr wird die DELF-AG wieder angeboten werden, voraussichtlich mittwochnachmittags. Interessierte Zehntklässlerinnen und Zehntklässler können sich zu Beginn des neuen Schuljahres anmelden. Die Anmeldung erfolgt bei Frau Oertel.

 

Anica Oertel

 

Bundesverfassungsgericht: Wo Heißgekochtes juristisch verhandelt wird

Im Mai haben alle 9. Klassen einen Ausflug nach Karlsruhe gemacht. Für manche Gruppen ging es direkt in die Innenstadt, andere besuchten erst das Naturkundemuseum, wo Bereiche über Geologie und Mineralien besonders gut ankamen. Gemeinsames Ziel aller Gruppen war jedoch das Bundesverfassungsgericht. Dort wurden nach einer gründlichen Kontrolle alle jeweils zunächst begrüßt und es wurde allgemein die Funktion und Arbeitsweise des Bundesverfassungsgerichts erklärt. Ein Film gab zusätzliche Informationen, dieser wurde in einem Raum angeschaut, der ansonsten Pressevertretern vorbehalten ist, die von den Verhandlungen berichten. Außerdem ging es darum, warum Richter Roben tragen und wie sich diese im Laufe der Zeit verändert haben. Das war interessant, weil man dadurch besser verstehen konnte, wie das Gericht arbeitet und warum es für Deutschland wichtig ist. 

Am Ende durften noch alle den Verhandlungssaal anschauen. Dort konnte man sehen, wo die Richter sitzen und es wurde erläutert, wie eine Verhandlung abläuft. Insgesamt war der Ausflug spannend, interessant und auch abwechslungsreich. 

 

Text: Schülerinnen und Schüler der 9a

Fotos: Sybille Roczek

 

Kunst zum Anfassen – und zum Selbermachen

Im Rahmen der Projektwoche machte sich die Klasse 5c am Donnerstag, 23.07.2026, auf den Weg ins Schmuckmuseum Pforzheim. Schließlich muss Kunst nicht immer nur im Klassenzimmer stattfinden – manchmal wartet sie auch in einer Vitrine.

Nach einer kurzen Einführung durften die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung eigenständig erkunden. Dabei hieß es: genau hinschauen! Wer wollte, konnte besonders interessante Schmuckstücke abmalen und dabei feststellen, dass sich ein filigraner Ring oder eine aufwändige Brosche auf Papier deutlich schwieriger darstellen lassen als gedacht. 

Im zweiten Teil des Vormittags wurde es dann richtig kreativ. Aus alten Fahrradschläuchen entstanden ganz individuelle Schmuckstücke – von Armbändern über Ketten bis hin zu Broschen. Dass aus einem ausgedienten Fahrradschlauch einmal ein modisches Accessoire werden kann, überraschte viele. Das Ergebnis konnte sich jedenfalls sehen lassen: kreativ, nachhaltig und garantiert ein Unikat.

Der Ausflug zeigte auf schöne Weise, wie eng Kunst und Kreativität zusammengehören. Statt nur Kunst anzuschauen, konnten die Schülerinnen und Schüler selbst gestalten, ausprobieren und ihre eigenen Ideen umsetzen. Und ganz nebenbei haben einige Fahrradschläuche eine zweite Karriere begonnen – deutlich eleganter als ihre erste.

Désirée Kirschler und Miriam Plachta

 

Das Sozialpraktikum in Klasse 9

Ganz im Sinne unseres Namensgebers Johannes Reuchlin hat das Sozialpraktikum an unserer Schule einen besonderen Stellenwert. Auch in diesem Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen die Möglichkeit, zwei Wochen lang selbstständig ausgewählte soziale Einrichtungen zu unterstützen und dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Die Einsatzorte waren dabei ebenso vielfältig wie die Aufgaben: Einige Schülerinnen und Schüler engagierten sich bei den städtischen Tafeln, halfen bei der Beschaffung und Ausgabe von Lebensmitteln und lernten die wichtige Arbeit für Menschen kennen, die auf diese Unterstützung angewiesen sind. Andere begleiteten den Alltag in Kindertagesstätten und Betreuungseinrichtungen und konnten erleben, wie anspruchsvoll und zugleich erfüllend die Arbeit mit Kindern ist.

Auch in Pflegeheimen leisteten unsere Reuchlin-Schülerinnen und -Schüler wertvolle Unterstützung. Dort berichteten sie von besonderen Herausforderungen im Pflegealltag und dem spürbaren Personalmangel. Ähnliche Eindrücke schilderten diejenigen, die ihr Praktikum in Krankenhäusern absolvierten und einen Einblick in den anspruchsvollen Berufsalltag des Pflegepersonals erhielten.

Die Rückmeldungen am Auswertungstag hatten jedoch eine gemeinsame Botschaft: Das Sozialpraktikum eröffnete den Jugendlichen neue Perspektiven auf unsere Gesellschaft. Sie lernten unterschiedliche Lebensrealitäten kennen, entwickelten Verständnis für die Herausforderungen anderer Menschen und konnten ihren eigenen Blickwinkel erweitern. Diese Erfahrungen werden sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten und bereichern.

Liebe Neuntklässlerinnen und Neuntklässler – vielen Dank für euer großes soziales Engagement und euren wertvollen Einsatz in diesem Schuljahr!

 

Tatjana Bacher

 

Wandeln auf den Spuren Johannes Reuchlins

Am obligatorischen Wandertag am letzten Montag im Schuljahr führte der Weg der 6a ins Museum Johannes Reuchlin an der Schlosskirche in Pforzheim.

 Wann lebte der Humanist?

Was weiß man über seine Familie?

Wo ging Johannes zur Schule?

Wieso kennen ihn auch heute noch Menschen weit über die Grenzen Pforzheims hinaus?

Was ist der Eulenspiegel?

Und was heißt überhaupt Humanismus?

 

Die Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen gaben sich die Schülerinnen und Schüler selbst. In Gruppen arbeiteten sie sich durch das mehrstöckige Museum, das alles zu Johannes Reuchlins Leben, Schaffen und Wirken präsentiert, was bekannt ist. Um die Übersicht nicht zu verlieren und Dopplungen zu vermeiden, war jede Gruppe für einen anderen Lebensabschnitt Reuchlins verantwortlich.

Nachdem alle Antworten gesammelt waren, standen die Gruppen vor einer letzten Herausforderung des Museumsbesuchs: Jede Gruppe sollte ihre Ergebnisse in einem kurzen Videoclip präsentieren. Ausgestattet mit einem Tablet verteilte sich die Klasse im Museum, der Schlosskirche oder dem Außenbereich und bastelte an ihren Videos.

Für die Präsentation der Videos hat die kurze Abschlussrunde leider nicht mehr gereicht, aber die Schülerinnen und Schüler bekamen alle Videos vom Kulturamt, das die Veranstaltung durchführte, zur Verfügung gestellt.

Nach dem Museumsbesuch ließ die 6a den Wandertag ganz entspannt gemeinsam mit der 5a im Kino beim neuen Minions Film „Minions & Monster“ ausklingen.

 

Désirée Kirschler

 

 

Die 10a und die Alpakabande – ein flauschiger Wandertag

Am Montag, den 27. Juli 2026, traf sich die Klasse 10a mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Oberst und Frau Plachta an der Bushaltestelle Altstädter Brücke. Von dort aus ging es gemeinsam zu Fuß zum Hofgut Buckenberg – schließlich war es ein Wandertag. 

Nach zwei Gruppenherausforderungen, bei denen jeweils das Teamwork im Vordergrund stand, erreichte die Klasse gut gelaunt den Alpakahof. 

Nach einer kurzen Einführung und einem ersten Kennenlernen mit den Hauptakteuren des Tages startete die Wanderung gemeinsam mit den neun  Alpakas, die Namen wie Eddy, Emil oder Maxim trugen, durch die Umgebung des Hofguts. Dabei blieb ausreichend Zeit, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten, Fotos zu machen und die unterschiedlichen Charaktere kennenzulernen.
Auf dem Weg durch den Wald galt es darauf zu achten, dass die Alpakajungs kein Efeu und keinen Farn fraßen, denn beides würde sie krank machen. Einige Alpakas liefen geduldig mit, andere ließen sich lieber etwas mehr Zeit und machten deutlich, dass bei einer Alpakawanderung nicht unbedingt der Mensch das Tempo bestimmt.

Im Anschluss an die Wanderung ging es nach dem obligatorischen Gruppenbild gemeinsam noch in den Stall, wo die Schülerinnen und Schüler von weiteren Alpakas begrüßt wurden. Entlang der Stallung der Weibchen, bei denen man auch einige Jungtiere und ein Lama entdecken konnte, führte der Weg schließlich zum Gehege der Kaninchen. Diese konnten mit Karotten gefüttert und ausgiebig gestreichelt werden.

So wurde aus einem gewöhnlichen Wandertag ein abwechslungsreicher Ausflug mit ganz besonderen Begleitern. Am Ende wurden vermutlich auch deutlich mehr Alpaka-Fotos aufgenommen als Kilometer zurückgelegt.

 

Text: Mareike Oberst und Miriam Plachta

Bilder: Patrizia Bogner, Mareike Oberst und Miriam Plachta

 

KS1 trifft Urzeit: Fossilien, Fischsaurier und die Frage nach dem Ursprung des Lebens

Im Rahmen der Projektwoche reiste das Biologie-Basisfach der Kursstufe 1 (KS1) von Frau Faber von Pforzheim nach Stuttgart ins Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Montes und Frau Plachta, um vor Ort im Museum am Löwentor tiefer in die faszinierende Geschichte der Evolution einzutauchen.

Der Museumsguide Robin führte die Schülerinnen und Schüler in einer 1,5-stündigen Führung auf eine anschauliche Reise durch die verschiedenen Erdzeitalter. Dabei standen nicht nur theoretische Zusammenhänge im Mittelpunkt, sondern vor allem beeindruckende Fossilien, anschauliche Darstellungen und detailreiche Skelettrekonstruktionen verschiedener Arten.
Ein Schwerpunkt der Führung lag auf der Entwicklung der Wirbeltiergruppen und ihrer Veränderung im Laufe von Jahrmillionen. Die weltberühmten und einzigartig erhaltenen Funde aus dem Schwarzen Jura von Holzmaden, darunter die eindrucksvollen versteinerten Fischsaurier (Ichthyosaurier) waren besonders beeindruckend. Auch zwei besondere Namen gab Robin der Gruppe mit auf den Weg, die sie sich unbedingt merken sollten: den Archaeopteryx (Urvogel) als wichtige Verbindung zwischen Dinosauriern und heutigen Vögeln sowie den Quastenflosser, der als „lebendes Fossil“ einen Einblick in die Entwicklung der Wirbeltiere und den Übergang vom Wasser- zum Landleben ermöglicht.
Durch Fragen und kleinere Aufgaben bezog Robin die Schülerinnen und Schüler immer wieder aktiv in die Führung ein. Dadurch blieb es nicht bei einer reinen Betrachtung der Ausstellungsstücke, sondern die Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde wurde greifbar.

Die Exkursion bot die Möglichkeit, über den Tellerrand des normalen Unterrichts hinaus einen direkten Einblick in die Evolutionsgeschichte zu bekommen. Gerade Themen, die im regulären Unterricht nur begrenzt behandelt werden können, wurden durch die zahlreichen Originalfunde und anschaulichen Rekonstruktionen lebendig. Am Ende des Tages hatte die Gruppe einen vertieften Einblick in die Entwicklung der Wirbeltiere, die verschiedenen Erdzeitalter und die Vielfalt des Lebens auf der Erde gewonnen. 

 

Miriam Plachta

 

Ein lohnender Ausflug mit Schwung: Die Klasse 7b beim Adventure Golf

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche erlebte die Klasse 7b am Donnerstag, den 23. Juli, einen sportlichen und erlebnisreichen Tag außerhalb des Klassenzimmers. Gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften Frau Besch und Frau Schimpf versammelten sich die Schülerinnen und Schüler morgens um 8.30 Uhr am Hauptbahnhof Pforzheim. Pünktlich startete die Reise mit der Stadtbahn S5 in Richtung Wilferdingen-Singen. Nach einem kurzen Fußweg erreichte die Gruppe das weitläufige Gelände des Adventure Golfpark Remchingen.

Vor Ort teilte sich die Klasse schnell in spielbereite Kleingruppen von drei bis fünf Personen auf. Ausgestattet mit passenden Schlägern, bunten Bällen und den obligatorischen Spielbögen zum Notieren der Punkte ging es direkt auf die Anlage. Die 18 fantasievoll gestalteten Kunstrasenbahnen forderten das gesamte Geschick der Siebtklässler heraus. Besonders spektakulär zeigten sich die Hindernisse am plätschernden „Bachlauf“, bei dem die Bälle präzise am Wasser vorbeigespielt werden mussten. Auch die rasante „Steilkurve“ und die knifflig zu überwindenden „Brücken“ verlangten viel Ballgefühl und sorgten für packende Duelle um den Tagessieg innerhalb der Teams.

Einige Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, um sich am Kiosk mit einem erfrischenden Eis zu stärken. Um 11:30 Uhr trat die Klasse schließlich den Rückweg zum Bahnhof an. Dieses Mal ging es mit dem Regionalexpress RE1 zügig und komfortabel zurück nach Pforzheim, wo ein rundum gelungener Projekttag sein Ende fand.

 

Sibylle Besch