Wettbewerb  „Känguru der Mathematik“

Am 19.03.2026 fand erneut der jährliche  Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ statt. Bei dem Wettbewerb müssen innerhalb von 75 Minuten knifflige Multiple-Choice-Aufgaben gelöst werden. Der Wettbewerb findet in vielen Ländern statt, inzwischen sind es über 100. In Deutschland nahmen knapp  930.000  SchülerInnen von circa 13.000 Schulen teil. 

Dieses Schuljahr haben am Reuchlin zum zweiten Mal alle Schülerinnen und Schüler aus den fünften und sechsten Klassen teilgenommen, ein großes Dankeschön geht an den Förderverein des Reuchlin-Gymnasiums, der dies durch die Übernahme der Startgebühr für diese Jahrgänge möglich gemacht hat. Insgesamt waren dadurch über 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start. 

Inzwischen sind die Ergebnisse bei uns angekommen, es gab Urkunden und „Preise für alle“, insgesamt konnte acht Schülerinnen und Schüler vordere Plätze belegen und somit tolle Preise gewinnen. In den fünften Klassen gab es vier Preise, Gratulation an Danylo, der einen 2. Preis bekam sowie Emil, Leopold und Adrian, die sich jeweils über einen 3. Preis freuen konnten. Außerdem bekam Johannes ein T-Shirt für die meisten in Folge richtig gelösten Aufgaben. In der Klassenstufe 6 bekam Noel und in Klassenstufe 7 Salim und Bertram jeweils einen 3. Preis.  

Herzlichen Glückwunsch an alle diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger!!!     

Weiter Informationen/ Links zu den Knobelaufgaben findet man hier: 
https://www.mathe-kaenguru.de

Wir freuen uns, wenn ihr im nächsten Schuljahr (wieder) dabei seid, um gemeinsam zu knobeln!  

 

Nicole Schumacher – Fachschaft Mathematik 

 

Frankreichaustausch mit Bourg-en-Bresse

Tag 1 – Anreise

Am 23.04.2026 sind einige Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen nach Frankreich aufgebrochen. Wir trafen uns um 10:00 Uhr am Hauptbahnhof, um mit dem Zug nach Karlsruhe zu fahren. Dort angekommen, hatten wir eine Stunde Zeit, die wir nutzten, um uns die Beine zu vertreten und etwas zu essen zu holen. Anschließend ging es für eine weitere Stunde nach Straßburg, wo wir etwa eine halbe Stunde Freizeit hatten. Danach fuhren wir drei Stunden mit dem berühmten TGV nach Mâcon. Dort hatten wir eineinhalb Stunden Zeit, und die meisten nutzten diese, um sich die Altstadt anzusehen. Zum Schluss mussten wir noch etwa 30 Minuten weiterfahren, um nach Bourg-en-Bresse zu gelangen. Trotz der langen Reise sind alle wohlbehalten bei ihren Gastfamilien angekommen.

Tag 2 – Schulalltag

Nach der langen Fahrt tat es gut, morgens zunächst in die Schule zu gehen. Da wir den Austausch mit zwei Schulen durchführen, konnten wir leider nicht alle gemeinsam eine Schule besuchen. Trotzdem waren alle froh, jemanden zu kennen. Der Unterricht ging von 8 bis 12 Uhr, und einige haben fleißig mitgearbeitet. Manche hatten sogar das Glück, dass einzelne Lehrkräfte krank waren, sodass sie erst zur zweiten oder dritten Stunde kommen mussten.
Anschließend fuhren wir zu einer Boulehalle, wo wir unsere Austauschpartnerinnen und -partner der anderen Schule trafen. Gemeinsam spielten wir Boule, ein wichtiges kulturelles Spiel in Frankreich. Um 15:45 Uhr fuhren wir zurück, wo uns unsere Gastfamilien wieder an der Schule abholten. Den restlichen Abend verbrachten wir damit, mit den Gastfamilien zu essen, Spiele zu spielen oder uns einfach auszuruhen.

Tag 3 & 4 – Wochenende

Nachdem wir am Freitag in den französischen Schulen waren, verbrachten wir das Wochenende mit unseren Austauschfamilien.

Am Samstag trafen sich einige von uns, um Lasertag zu spielen, Trampolin zu springen oder bowlen zu gehen. Dabei konnten wir unsere Gastfamilien und den französischen Alltag noch besser kennenlernen.

Auch am Sonntag waren wir mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern unterwegs. Manche gingen klettern, besuchten einen Vogelpark oder unternahmen Wanderungen. Es war ein sehr schönes Wochenende mit viel Sonnenschein.

Tag 5 – Monastère Royal de Brou

Nach dem abwechslungsreichen Wochenende bei unseren Gastfamilien hatten wir erneut die Möglichkeit, den französischen Alltag und das Schulsystem kennenzulernen. Am Montag gingen wir voller Spannung wieder in die Schule und verbrachten die erste Stunde im Unterricht.

Später fuhren wir gemeinsam zum Monastère Royal de Brou (Kloster Brou), wo uns eine französische Reiseführerin durch die Anlage führte. Um unser Wissen zu vertiefen und den Ausflug abwechslungsreicher zu gestalten, spielten wir anschließend ein sogenanntes „Serious Game“.

Nach einer kurzen Pause, in der wir gemeinsam in der warmen Sonne picknickten, nahmen wir an einem Kunstworkshop teil. Die Aufgabe, ein fantasievolles Tierwesen zu gestalten, stellte unsere Kreativität auf die Probe, doch am Ende konnten wir sie erfolgreich bewältigen. Den restlichen Tag verbrachten wir bei unseren Gastfamilien.

Tag 6 – Tagesausflug nach Lyon

Am Dienstag stand ein gemeinsamer Ausflug mit den französischen Schülerinnen und Schülern nach Lyon, der drittgrößten Stadt Frankreichs, auf dem Programm. Obwohl die Busfahrt über eine Stunde dauerte, hat sich die Reise sehr gelohnt.

Zunächst besichtigten wir die Notre-Dame de Fourvière, genossen die Aussicht auf die Überreste der römischen Stadt und erfuhren einiges über die Geschichte Lyons. In der Altstadt wurden wir durch malerische, enge Gassen geführt und hatten anschließend etwas Freizeit zum Erkunden. Trotz des bewölkten Himmels und leichten Regens hatten wir eine sehr schöne Zeit in Lyon.

Tag 7 – Bourg-en-Bresse

Am Mittwoch erkundeten wir Bourg-en-Bresse. Nachdem wir uns in der Schule getroffen hatten, fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt. Dort besuchten wir den Markt und stellten uns einer kreativen Aufgabe: Zu jedem Buchstaben der Nachbargemeinde „Péronnas“ sollten wir ein französisches Lebensmittel finden und fotografieren.

Anschließend führte uns eine Schnitzeljagd in Vierergruppen zu verschiedenen Orten der Stadt. Am Ende wurden wir mit „Chouquettes“ (französischem Gebäck) belohnt.

Tag 8 – Heimreise

Nach dieser erlebnisreichen Woche hieß es am Donnerstag schließlich Abschied nehmen. Unsere Gastfamilien begleiteten uns morgens noch zum Bahnhof, bevor wir die Heimreise nach Deutschland antraten. Nach einer etwa achtstündigen Zugfahrt mit mehreren Zwischenstopps kamen wir wieder gut in Pforzheim an.

 

Studienfahrt Griechenland 2026 der Griechischklassen 9 und 10

Freitag, 15. Mai

Am Freitag, den 15. Mai haben sich die Griechen der Klasse 9 und 10 am Flughafen von Stuttgart getroffen. Wir mussten schon um 5 Uhr am Flughafen sein, da der Flug sehr früh ging. Trotz der frühen Uhrzeit waren alle voller Vorfreude auf die Griechenlandfahrt. Um uns die Zeit zu vertreiben und uns ein wenig besser kennen zu lernen, haben wir Imposter gespielt. Nachdem wir in Athen gelandet waren, wurden wir von einem sehr netten Busfahrer empfangen.

Vom Athener Flughafen aus haben wir unsere Griechenlandrundreise gestartet. Der erste Stopp dabei war der Kanal von Korinth, an dem wir eine kurze Mittagspause bei wundervollem Wetter eingelegt haben.

Danach ging es weiter nach Epidauros, wo wir unsere ersten Vorträge über das Theater und den Asklepioskult gehört haben. Nach den Vorträgen über das Theater haben wir getestet, ob die Akustik im Theater noch genauso gut ist wie vor 2500 Jahren (Test bestanden).

Danach sind wir zu unserem ersten Hotel auf unserer Rundreise gefahren. Am Hotel gab es einen wunderschönen Pool, den wir direkt ausgetestet haben, und einen grandiosen Ausblick auf das Meer. Nach dem Abendessen sind wir noch zum Meer gegangen und haben zusammen Frisbee gespielt. Dabei ist uns die Frisbee auf einen Balkon gefallen und ein sehr netter Ladenverkäufer hat geholfen sie wieder runterzuholen.

Als dann die Nachtruhe war sind wir alle müde von den vielen Eindrücken auf unsere Zimmer gegangen.

Evgenia, Marie, Marie-Luise

Samstag, 16. Mai

In Tolo sind wir zu einem wunderschönen Sonnenaufgang aufgewacht und nach einem stärkenden Frühstück zur nächsten Stadt aufgebrochen. Dort durften wir die sehr gepflegten und eindrucksvollen Gassen der ehemaligen Hauptstadt Griechenlands, Nafplio, bewundern. Ebenso wurden manche ihres ersten Souvenirs fündig.

Nach einem kurzen Wettrennen zum Bus fuhren wir nach Mykene weiter, wo wir das Löwentor besichtigten. Doch bis wir dort erst einmal hingekommen waren, erwartete uns ein anstrengender Aufstieg. Oben angekommen, belohnte uns eine atemberaubende Aussicht. 

Nachdem wir Mykene verlassen hatten, erledigten wir unseren allerersten Einkauf im Supermarkt, was den Beginn unserer ungesunden Ernährung für die nächste Woche einweihte. 

Die Besichtigung Spartas fiel leider wegen Regens aus, nichtsdestotrotz sind wir daran vorbeigefahren. Nach einer geplatzten Fanta-Dose haben wir stattdessen die Leonidas-Statue angeschaut. 

Unser toller Busfahrer Vasilis brachte uns dann zum nächsten Ort: Mystras. Nach einem erneuten steinernen und steilen Aufstieg durften wir auch hier die großartige Aussicht genießen. Außerdem haben wir auch eindrucksvolle Kirchen angesehen und danach sind wir durch den Regen wieder zum Bus zurück. Alle waren pünktlich und vollständig im Bus - nur die Lehrer haben gefehlt. Als diese mit zehn Minuten Verspätung ankamen, konnten wir endlich zu unserem neuen Hotel nach Olympia aufbrechen. 

In dem Hotel erwartete uns sowohl ein Abendessen als auch ein steckenbleibender Fahrstuhl als auch ein heruntergekommenes Dach, welches wir uns genauer anschauten. Nach einer spannenden Runde Werwolf fielen alle erschöpft in ihre Betten. 

Jana, Anton, Ida, Sophia

Sonntag, 17. Mai

Am Sonntag, dem 17. Mai ging es schon früh am Morgen zu der Ausgrabungsstätte von Olympia. Nach einem kurzen Marsch näherten wir uns schon unserem Ziel an. Als wir das Gelände betraten, ergriffen die uralten Gesteine unsere Aufmerksamkeit. Wir hatten das Glück, zwei informierte Schülerinnen, nämlich Pauline und Alma, mit dabei zu haben, die uns souverän durch die Überbleibsel der Gebäude geführt hatten. Informationen über verschiedene Bauten wie Tempel oder Schatzhäuser wurden uns so auf interessante Weise vermittelt.

Anschließend erhielten wir durch die Vorträge von Anton und Lukas einen Einblick in die verschiedenen Sportkategorien in dem Zeitalter der Antike. Wir machten uns daraufhin schon bereit, den Stadionlauf von Olympia zu bestreiten, worauf Herr Riexinger besonders großen Wert legte und uns mit großer Begeisterung motivierte. Die Erschöpfung nach dem Lauf war groß, doch es hat uns trotzdem Freude bereitet. Während unseres gesamten Aufenthalts liefen außerdem überall Katzen und Hunde über das Gelände, worüber sich einige manchmal leicht genervt äußerten. Der Museumsbesuch stand als nächstes an und auch dort hörten wir uns Idas interessante Präsentation über die noch erhaltenen Funde an.

Danach hatten wir den Nachmittag frei und konnten entscheiden zwischen Souvenirs kaufen in der Stadt oder der Abkühlung im Pool im Hotel. Am Abend wurde uns zwar köstliches Essen serviert, doch für unsere Verhältnisse war dies deutlich zu viel. Den Abend schlossen wir mit ein paar Runden Werwolf ab.

Alma, Hannah, Ronja, Andrea

Montag, 18. Mai

Am Montag, den 18. Mai ging es für uns von Olympia aus weiter nach Delphi und schon auf der Fahrt erwartete uns eine spektakuläre Aussicht auf die einzigartige Rio-Andirrio-Brücke.

Nach einem kurzen Picknick in der Mittagspause (mit Blick auf die faszinierenden griechischen Ameisen, die wirklich außerordentlich gut Reiswaffeln transportieren können), besichtigten wir das Orakel von Delphi und die Heiligtümer auf dem Gelände. Maya und Phoebe brachten uns mit ihrem Referat die Orakelstätte näher und erklärten uns die Unterschiede der verschiedenen griechischen Säulen, die in den Folgetagen immer mal wieder auftauchten und natürlich auch immer von uns benannt werden sollten. Wir sahen uns vor Ort den oberen Teil mit dem Apollo-Heiligtum und dem Stadion an, den Athena-Tempel und das Gymnasion konnten wir leider nur von der Straße aus betrachten, da dieser Teil an dem Tag abgesperrt war. Aber natürlich konnte auch das archäologische Museum nicht ausgelassen werden, in dem Annrike uns in ihrem Referat unter anderem die Geschichte der Kouroi von Kleobis und Biton erzählte.

Nach einer kurzen Pause in unserem Hotel in Itea, das diesmal sehr schön und gemütlich eingerichtet war und wirklich leckeres Essen hatte, machten wir uns auf den Weg zum Strand und wagten uns ins kalte Wasser. Eine Runde Frisbee spielen durfte natürlich auch nicht fehlen, wobei auf jeden Fall Herr Müller erwähnt werden sollte, der auch in den weiteren Tagen immer sehr gerne mitspielte (danke für Ihren Einsatz, es hat immer sehr viel Spaß mit Ihnen gemacht!!)

Schließlich beendeten wir im Hotel diesen spannenden Tag mit Werwolf und fielen gespannt auf die weitere Reise selbstverständlich wie abgemacht um 22 Uhr ins Bett…

Isable, Wolke, Lukas

Dienstag, 19. Mai

Nach dem Frühstück sind wir um 8:30 Uhr Richtung Athen aufgebrochen. Nach einer Stunde Fahrt hatten wir unseren Zwischenstopp, die Gedenkstätte Distomo, die an die Opfer der Nazis vom 10. Juni 1944 erinnern soll, erreicht. Dort erklärte uns Herr Riexinger, was an dem Tag geschah und wie es noch heute die griechische Bevölkerung beeinflusst.

Nach weiteren drei Stunden Fahrt kamen wir endlich in unserem Hotel in Athen an. Wir durften uns eine Stunde lang ausruhen, bevor es weiter zu unserem nächsten Programmpunkt ging, dem Panathinaiko-Stadion. Dort hielt Jana ihren Vortrag über die Geschichte des Stadions. 

Anschließend haben wir uns die ungenormten Treppen hoch begeben, um das Stadion und die Aussicht von weit oben zu bestaunen und ein Gruppenfoto zu machen. Danach haben wir unseren einstündigen Rückweg angetreten. Zurück im Hotel hatten wir dann ein wenig Freizeit und nach dem Abendessen sind wir an den Strand gegangen, wo wir den wunderschönen Sonnenuntergang betrachtet und Volleyball und Frisbee gespielt haben. Allerdings musste Marko noch in das eiskalte Wasser springen, da sein Badeschlappen durch einen Zwischenfall mit Minh-Khai in den Fluten des Meeres zu verschwinden drohte. Alle feuerten ihn kräftig an und es gelang ihm, sein Hab und Gut wiederzuerlangen. 

Annrike, Phoebe, Emma

Mittwoch, 20 Mai

Der Mittwoch war der zweite Tag in Athen.

Zuerst fuhren wir mit der U-Bahn zum Archäologischen Nationalmuseum, wo es viel zu bestaunen gab; vor allem Statuen von Göttern, antiken Schmuck und Vasen, die durch Malerei Geschichten erzählten.

Daraufhin gingen wir, im Zuge eines Referates, zum Politechnio, dem ehemaligen Campus der technischen Universität. Dort ereignete sich im Jahre 1973 ein gewaltiger Studentenaufstand, der sich gegen die damalige Militärdiktatur wandte.

Als nächstes begaben wir uns zum Friedhof Athens, um das Grab Heinrich Schliemanns, einem wichtigen deutschen Archäologen des 19. Jahrhunderts, zu betrachten.

Anschließend erfrischten wir uns mit Wasserballspiel im Pool des Hotels, bevor es Abendessen gab.

Am Abend ließen wir den Tag am Strand mit einem wundervollen Sonnenuntergang ausklingen.

Alexandra, Maya, Anna-Lena

Donnerstag, 21. Mai

Am Donnerstag, den 21.Mai stand für die Griechenlandklassen der Jahrgangsstufen 9 und 10 ein besonders ereignisreicher Tag in Athen auf dem Programm.

Am Morgen starteten wir mit einem schmackhaften und stärkenden Frühstück in den Tag.

Anschließend machten wir uns mit Bus und U-Bahn auf den Weg ins Zentrum Athens, genauer gesagt in die Gegend rund um den Syntagma-Platz. Wir hörten zunächst eine Präsentation über das antike griechische Theater und insbesondere über das Dionysostheater. Die Präsentation war dabei nicht nur faktisch informativ, sondern in allen Bereichen sehr exzellent. Im Anschluss besuchten wir das Akropolismuseum, das von vielen als eines der Highlights des Tages empfunden wurde. Besonders beeindruckend war der Fries des Parthenons, den wir uns genauer anschauten.

Nach einer kurzen Mittagspause begann schließlich der wohl anstrengendste Teil des Tages: der Aufstieg zur Akropolis. Bei der Hitze und den vielen Treppen war der Weg äußerst kräftezehrend, doch oben angekommen wurden wir mit einer beeindruckenden Aussicht über ganz Athen belohnt. Außerdem hörten wir dort eine weitere Präsentation über die verschiedenen Tempelanlagen der Akropolis und ihre historische Bedeutung. Auch diese Präsentation war hammermäßig geil und machte die antiken Bauwerke noch interessanter. Trotz der Anstrengung war der Besuch also definitiv lohnenswert.

Später ging es weiter zur Agora und dem dazugehörigen Museum. Wegen des einsetzenden Regens verbrachten wir dort etwas mehr Zeit als ursprünglich geplant. Danach teilte sich die Gruppe: ein Teil blieb noch in der Stadt, während der andere bereits zurück ins Hotel fuhr.

Im Hotel machten wir uns zunächst frisch und gönnten uns anschließend einen kurzen Power-Nap. Dieser fiel allerdings etwas zu lang aus und wurde schließlich von Herrn Riexinger mit den Worten „Aufstehen, der Power Nap ist zu lang!“ beendet.

Das Abendessen sorgte anschließend eher für gemischte Gefühle. Das Fleisch wurde von vielen als viel zu trocken beschrieben, dafür gab es jedoch einen sehr leckeren, getränkten Kuchen als Nachtisch, der das Essen zumindest teilweise rettete. Am Abend ging es schließlich noch an den Strand. Dort spielten wir Volleyball und schafften es sogar, eine kleine Verbindung zu einigen lokalen Jugendlichen aufzubauen. Nach diesem langen und ereignisreichen Tag kehrten wir schließlich zurück ins Hotel und fielen müde ins Bett.

Paulina, Marko, Minh-Khai