Studienfahrt Griechenland 2026 der Griechischklassen 9 und 10
- Details
- Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 10. Juni 2026 08:26
- Zugriffe: 311
Freitag, 15. Mai
Am Freitag, den 15. Mai haben sich die Griechen der Klasse 9 und 10 am Flughafen von Stuttgart getroffen. Wir mussten schon um 5 Uhr am Flughafen sein, da der Flug sehr früh ging. Trotz der frühen Uhrzeit waren alle voller Vorfreude auf die Griechenlandfahrt. Um uns die Zeit zu vertreiben und uns ein wenig besser kennen zu lernen, haben wir Imposter gespielt. Nachdem wir in Athen gelandet waren, wurden wir von einem sehr netten Busfahrer empfangen.
Vom Athener Flughafen aus haben wir unsere Griechenlandrundreise gestartet. Der erste Stopp dabei war der Kanal von Korinth, an dem wir eine kurze Mittagspause bei wundervollem Wetter eingelegt haben.
Danach ging es weiter nach Epidauros, wo wir unsere ersten Vorträge über das Theater und den Asklepioskult gehört haben. Nach den Vorträgen über das Theater haben wir getestet, ob die Akustik im Theater noch genauso gut ist wie vor 2500 Jahren (Test bestanden).
Danach sind wir zu unserem ersten Hotel auf unserer Rundreise gefahren. Am Hotel gab es einen wunderschönen Pool, den wir direkt ausgetestet haben, und einen grandiosen Ausblick auf das Meer. Nach dem Abendessen sind wir noch zum Meer gegangen und haben zusammen Frisbee gespielt. Dabei ist uns die Frisbee auf einen Balkon gefallen und ein sehr netter Ladenverkäufer hat geholfen sie wieder runterzuholen.
Als dann die Nachtruhe war sind wir alle müde von den vielen Eindrücken auf unsere Zimmer gegangen.
Evgenia, Marie, Marie-Luise
Samstag, 16. Mai
In Tolo sind wir zu einem wunderschönen Sonnenaufgang aufgewacht und nach einem stärkenden Frühstück zur nächsten Stadt aufgebrochen. Dort durften wir die sehr gepflegten und eindrucksvollen Gassen der ehemaligen Hauptstadt Griechenlands, Nafplio, bewundern. Ebenso wurden manche ihres ersten Souvenirs fündig.
Nach einem kurzen Wettrennen zum Bus fuhren wir nach Mykene weiter, wo wir das Löwentor besichtigten. Doch bis wir dort erst einmal hingekommen waren, erwartete uns ein anstrengender Aufstieg. Oben angekommen, belohnte uns eine atemberaubende Aussicht.
Nachdem wir Mykene verlassen hatten, erledigten wir unseren allerersten Einkauf im Supermarkt, was den Beginn unserer ungesunden Ernährung für die nächste Woche einweihte.
Die Besichtigung Spartas fiel leider wegen Regens aus, nichtsdestotrotz sind wir daran vorbeigefahren. Nach einer geplatzten Fanta-Dose haben wir stattdessen die Leonidas-Statue angeschaut.
Unser toller Busfahrer Vasilis brachte uns dann zum nächsten Ort: Mystras. Nach einem erneuten steinernen und steilen Aufstieg durften wir auch hier die großartige Aussicht genießen. Außerdem haben wir auch eindrucksvolle Kirchen angesehen und danach sind wir durch den Regen wieder zum Bus zurück. Alle waren pünktlich und vollständig im Bus - nur die Lehrer haben gefehlt. Als diese mit zehn Minuten Verspätung ankamen, konnten wir endlich zu unserem neuen Hotel nach Olympia aufbrechen.
In dem Hotel erwartete uns sowohl ein Abendessen als auch ein steckenbleibender Fahrstuhl als auch ein heruntergekommenes Dach, welches wir uns genauer anschauten. Nach einer spannenden Runde Werwolf fielen alle erschöpft in ihre Betten.
Jana, Anton, Ida, Sophia
Sonntag, 17. Mai
Am Sonntag, dem 17. Mai ging es schon früh am Morgen zu der Ausgrabungsstätte von Olympia. Nach einem kurzen Marsch näherten wir uns schon unserem Ziel an. Als wir das Gelände betraten, ergriffen die uralten Gesteine unsere Aufmerksamkeit. Wir hatten das Glück, zwei informierte Schülerinnen, nämlich Pauline und Alma, mit dabei zu haben, die uns souverän durch die Überbleibsel der Gebäude geführt hatten. Informationen über verschiedene Bauten wie Tempel oder Schatzhäuser wurden uns so auf interessante Weise vermittelt.
Anschließend erhielten wir durch die Vorträge von Anton und Lukas einen Einblick in die verschiedenen Sportkategorien in dem Zeitalter der Antike. Wir machten uns daraufhin schon bereit, den Stadionlauf von Olympia zu bestreiten, worauf Herr Riexinger besonders großen Wert legte und uns mit großer Begeisterung motivierte. Die Erschöpfung nach dem Lauf war groß, doch es hat uns trotzdem Freude bereitet. Während unseres gesamten Aufenthalts liefen außerdem überall Katzen und Hunde über das Gelände, worüber sich einige manchmal leicht genervt äußerten. Der Museumsbesuch stand als nächstes an und auch dort hörten wir uns Idas interessante Präsentation über die noch erhaltenen Funde an.
Danach hatten wir den Nachmittag frei und konnten entscheiden zwischen Souvenirs kaufen in der Stadt oder der Abkühlung im Pool im Hotel. Am Abend wurde uns zwar köstliches Essen serviert, doch für unsere Verhältnisse war dies deutlich zu viel. Den Abend schlossen wir mit ein paar Runden Werwolf ab.
Alma, Hannah, Ronja, Andrea
Montag, 18. Mai
Am Montag, den 18. Mai ging es für uns von Olympia aus weiter nach Delphi und schon auf der Fahrt erwartete uns eine spektakuläre Aussicht auf die einzigartige Rio-Andirrio-Brücke.
Nach einem kurzen Picknick in der Mittagspause (mit Blick auf die faszinierenden griechischen Ameisen, die wirklich außerordentlich gut Reiswaffeln transportieren können), besichtigten wir das Orakel von Delphi und die Heiligtümer auf dem Gelände. Maya und Phoebe brachten uns mit ihrem Referat die Orakelstätte näher und erklärten uns die Unterschiede der verschiedenen griechischen Säulen, die in den Folgetagen immer mal wieder auftauchten und natürlich auch immer von uns benannt werden sollten. Wir sahen uns vor Ort den oberen Teil mit dem Apollo-Heiligtum und dem Stadion an, den Athena-Tempel und das Gymnasion konnten wir leider nur von der Straße aus betrachten, da dieser Teil an dem Tag abgesperrt war. Aber natürlich konnte auch das archäologische Museum nicht ausgelassen werden, in dem Annrike uns in ihrem Referat unter anderem die Geschichte der Kouroi von Kleobis und Biton erzählte.
Nach einer kurzen Pause in unserem Hotel in Itea, das diesmal sehr schön und gemütlich eingerichtet war und wirklich leckeres Essen hatte, machten wir uns auf den Weg zum Strand und wagten uns ins kalte Wasser. Eine Runde Frisbee spielen durfte natürlich auch nicht fehlen, wobei auf jeden Fall Herr Müller erwähnt werden sollte, der auch in den weiteren Tagen immer sehr gerne mitspielte (danke für Ihren Einsatz, es hat immer sehr viel Spaß mit Ihnen gemacht!!)
Schließlich beendeten wir im Hotel diesen spannenden Tag mit Werwolf und fielen gespannt auf die weitere Reise selbstverständlich wie abgemacht um 22 Uhr ins Bett…
Isable, Wolke, Lukas
Dienstag, 19. Mai
Nach dem Frühstück sind wir um 8:30 Uhr Richtung Athen aufgebrochen. Nach einer Stunde Fahrt hatten wir unseren Zwischenstopp, die Gedenkstätte Distomo, die an die Opfer der Nazis vom 10. Juni 1944 erinnern soll, erreicht. Dort erklärte uns Herr Riexinger, was an dem Tag geschah und wie es noch heute die griechische Bevölkerung beeinflusst.
Nach weiteren drei Stunden Fahrt kamen wir endlich in unserem Hotel in Athen an. Wir durften uns eine Stunde lang ausruhen, bevor es weiter zu unserem nächsten Programmpunkt ging, dem Panathinaiko-Stadion. Dort hielt Jana ihren Vortrag über die Geschichte des Stadions.
Anschließend haben wir uns die ungenormten Treppen hoch begeben, um das Stadion und die Aussicht von weit oben zu bestaunen und ein Gruppenfoto zu machen. Danach haben wir unseren einstündigen Rückweg angetreten. Zurück im Hotel hatten wir dann ein wenig Freizeit und nach dem Abendessen sind wir an den Strand gegangen, wo wir den wunderschönen Sonnenuntergang betrachtet und Volleyball und Frisbee gespielt haben. Allerdings musste Marko noch in das eiskalte Wasser springen, da sein Badeschlappen durch einen Zwischenfall mit Minh-Khai in den Fluten des Meeres zu verschwinden drohte. Alle feuerten ihn kräftig an und es gelang ihm, sein Hab und Gut wiederzuerlangen.
Annrike, Phoebe, Emma
Mittwoch, 20 Mai
Der Mittwoch war der zweite Tag in Athen.
Zuerst fuhren wir mit der U-Bahn zum Archäologischen Nationalmuseum, wo es viel zu bestaunen gab; vor allem Statuen von Göttern, antiken Schmuck und Vasen, die durch Malerei Geschichten erzählten.
Daraufhin gingen wir, im Zuge eines Referates, zum Politechnio, dem ehemaligen Campus der technischen Universität. Dort ereignete sich im Jahre 1973 ein gewaltiger Studentenaufstand, der sich gegen die damalige Militärdiktatur wandte.
Als nächstes begaben wir uns zum Friedhof Athens, um das Grab Heinrich Schliemanns, einem wichtigen deutschen Archäologen des 19. Jahrhunderts, zu betrachten.
Anschließend erfrischten wir uns mit Wasserballspiel im Pool des Hotels, bevor es Abendessen gab.
Am Abend ließen wir den Tag am Strand mit einem wundervollen Sonnenuntergang ausklingen.
Alexandra, Maya, Anna-Lena
Donnerstag, 21. Mai
Am Donnerstag, den 21.Mai stand für die Griechenlandklassen der Jahrgangsstufen 9 und 10 ein besonders ereignisreicher Tag in Athen auf dem Programm.
Am Morgen starteten wir mit einem schmackhaften und stärkenden Frühstück in den Tag.
Anschließend machten wir uns mit Bus und U-Bahn auf den Weg ins Zentrum Athens, genauer gesagt in die Gegend rund um den Syntagma-Platz. Wir hörten zunächst eine Präsentation über das antike griechische Theater und insbesondere über das Dionysostheater. Die Präsentation war dabei nicht nur faktisch informativ, sondern in allen Bereichen sehr exzellent. Im Anschluss besuchten wir das Akropolismuseum, das von vielen als eines der Highlights des Tages empfunden wurde. Besonders beeindruckend war der Fries des Parthenons, den wir uns genauer anschauten.
Nach einer kurzen Mittagspause begann schließlich der wohl anstrengendste Teil des Tages: der Aufstieg zur Akropolis. Bei der Hitze und den vielen Treppen war der Weg äußerst kräftezehrend, doch oben angekommen wurden wir mit einer beeindruckenden Aussicht über ganz Athen belohnt. Außerdem hörten wir dort eine weitere Präsentation über die verschiedenen Tempelanlagen der Akropolis und ihre historische Bedeutung. Auch diese Präsentation war hammermäßig geil und machte die antiken Bauwerke noch interessanter. Trotz der Anstrengung war der Besuch also definitiv lohnenswert.
Später ging es weiter zur Agora und dem dazugehörigen Museum. Wegen des einsetzenden Regens verbrachten wir dort etwas mehr Zeit als ursprünglich geplant. Danach teilte sich die Gruppe: ein Teil blieb noch in der Stadt, während der andere bereits zurück ins Hotel fuhr.
Im Hotel machten wir uns zunächst frisch und gönnten uns anschließend einen kurzen Power-Nap. Dieser fiel allerdings etwas zu lang aus und wurde schließlich von Herrn Riexinger mit den Worten „Aufstehen, der Power Nap ist zu lang!“ beendet.
Das Abendessen sorgte anschließend eher für gemischte Gefühle. Das Fleisch wurde von vielen als viel zu trocken beschrieben, dafür gab es jedoch einen sehr leckeren, getränkten Kuchen als Nachtisch, der das Essen zumindest teilweise rettete. Am Abend ging es schließlich noch an den Strand. Dort spielten wir Volleyball und schafften es sogar, eine kleine Verbindung zu einigen lokalen Jugendlichen aufzubauen. Nach diesem langen und ereignisreichen Tag kehrten wir schließlich zurück ins Hotel und fielen müde ins Bett.
Paulina, Marko, Minh-Khai
