Zwischen Budget und Schwerkraft: Ei-stronauten im freien Fall

Rohes Ei, freier Fall, keine Luft zum Bremsen hieß es am 08. Juli 2026 im Unterricht von Frau Plachta: Die Rahmenbedingungen für das diesjährige Projekt der Physikklassen 10a und 10b waren schnell umrissen, die Lösung dafür weitaus weniger. Wer an einen Fallschirm dachte, musste diesen Gedanken sofort wieder verwerfen – auf dem Mond gibt es keine Atmosphäre, die ihn tragen könnte. Stattdessen mussten andere Wege gefunden werden, ein Ei vor dem Aufprall zu schützen, und das unter Bedingungen, die realen Ingenieursprojekten nicht unähnlich waren: festgelegtes Budget, eine begrenzte Auswahl zugelassener Materialien, ein fixer zeitlicher Rahmen.

In Kleingruppen wurde entworfen, verworfen, umgeplant und gebaut. Manche Teams setzten auf Polsterung, andere auf ausgeklügelte Halterungen oder eine Kombination mehrerer Prinzipien – die Vielfalt der Lösungsansätze war entsprechend groß, als die Konstruktionsphase endete.

Wie knapp bemessen das Budget dabei tatsächlich war, zeigte sich schnell: Ein einziges Blatt A4-Papier schlug mit 50 Millionen Euro zu Buche, drei Marshmallows kosteten 150 Millionen, ein Ballon oder eine Plastiktüte sogar jeweils 200 Millionen. Auch ein Meter Klebeband oder Faden war mit 100 bis 200 Millionen Euro alles andere als ein Schnäppchen. Hinzu kamen 300 Millionen Euro für das obligatorische Training des Ei-stronauten sowie Startkosten von einer Million Euro pro Gramm Startgewicht – bei einem Gesamtbudget von einer Milliarde Euro musste also mit spitzem Bleistift gerechnet werden. Wer zu viel Material verbaute oder ein zu schweres Ei-Vehikel konstruierte, hatte am Ende schlicht kein Geld mehr für den Start übrig. Zeitlich blieb ohnehin nur eine einzige Schulstunde für Planung und Bau, sodass gute Ideen schnell in konkrete Konstruktionen umgesetzt werden mussten, statt lange durchdacht zu werden.

Ob sich diese Investition gelohnt hatte, entschied sich in der nächsten Physikstunde beim Falltest im Treppenhaus des Sonderbaus: Aus 2,80 m Höhe ging es hinunter auf einen festen Fliesenboden. In jeder Klasse bestanden am Ende zwei Konstruktionen diese Punktlandung unbeschadet – ein Beleg dafür, dass unterschiedliche bauliche Ansätze gleichermaßen zum Erfolg führen konnten. Bei den übrigen Ei-stronauten war der Härtetest weniger gnädig, was allerdings nichts an ihrem Erkenntniswert änderte: Gerade das Scheitern machte deutlich, an welcher Stelle Statik, Polsterung oder Gewichtsverteilung nicht ausgereift genug waren.

Wie nah diese kleine Schulübung an realen Weltraumprojekten liegt, zeigt sich in den Grundprinzipien: Auch die ESA plant ihre Missionen unter dem Druck knapper Budgets, geprüfter Materiallisten und enger Startfenster. Nur die Rechnung fällt dort noch etwas höher aus als eine Milliarde Euro.

 

Miriam Plachta

 

Reuchlinschülerin erfolgreich im Leichtathletik

Gratulation an Lisa Fischer aus der KS1 zur erfolgreichen Teilnahme bei der Leichtathletik U18-EM im 100-m-Sprint am 16. und 17. Juli in Rieti, Italien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Andreas Wagner, Pforzheimer Zeitung

Photo Iris Henzel

 

Klassenfahrt ins Münstertal: 6a und 6b machten mit Bob der Ente, Outdooraktivitäten und Gesang den Schwarzwald unsicher

Fazit: Jeder ist gut genuuuuug

Zwei Klassen, vier Lehrer, sechs Betreuer und ein Haus mitten im Schwarzwald für uns allein. Für alle war es eine ereignisreiche Woche mit viel Abwechslung.

Aber lassen wir die Klassen selbst erzählen:

Io spricht für die 6a:

Die Klassenfahrt begann am Montag, den 20. Juli 2026. Wir versammelten uns am Reuchlin und stiegen kurz darauf in den Bus. Die Fahrt sollte etwa zweieinhalb Stunden dauern, jedoch kam uns ein Stau in die Quere. Schließlich kamen wir mit einer Stunde Verspätung am Dekan-Strohmeyer-Haus im Münstertal an. Dort gab es erst einmal Mittagessen. Danach bezogen wir unsere Zimmer, später ging es mit verschiedenen Gemeinschaftsspielen weiter. Schon bald war der erste Tag vorbei.

Am Dienstag standen GPS-Touren auf dem Programm. Während die ersten zwei Gruppen am Vormittag loszogen, bewiesen die anderen ihr Können im Bogenschießen. Anschließend wurde getauscht. Das Abendessen begann schließlich mit Verspätung, da nicht alle Gruppen gleich schnell  gewesen waren, aber dafür waren wir alle anwesend. 

Am nächsten Tag ging es an einen Felsen zum Klettern. Wieder wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe, die gerade nicht kletterte, wurde von den Betreuenden zu einer Wette herausgefordert. Sie musste zum Beispiel in 50 Minuten Sachen wie eine Lach-Challenge gewinnen oder 30 Zöpfe flechten. Der Preis: Pancakes am Freitagmorgen. Später stand fest, dass die Betreuer am Freitagmorgen für uns Pancakes machen würden, da alle die Wette geschafft hatten.
Am Abend gab es dann das Highlight der Klassenfahrt als Frau Kirschler für alle Käsespätzle machte. Am Donnerstag war auch schon unser letzter ganzer Tag. Der ging mit Spielen, Henna Tattoos, viel Freizeit und zuletzt einer Runde Antiverstecken im Dunkeln schnell zu Ende. 

Am Freitag wurde das Haus geputzt und schließlich wieder abgefahren. Kurz vor Pforzheim noch ein Stau, dann waren wir wieder zu Hause.

 

Leonardo spricht für die 6b:

Vom 20. bis zum 24. Juli 2026 waren wir mit Frau Faber und Herrn Weigand im Dekan-Stromeyer-Haus im Münstertal im Schwarzwald.

Am Montag fuhren wir gemeinsam mit der 6a in einem Reisebus ins Landschulheim. Dort angekommen, gab es erst einmal etwas zu essen. Danach richteten wir unsere Zimmer ein und erkundeten das Gelände. In den folgenden Tagen bauten wir im Wald Hütten, fingen im Bach Frösche, Fische und Kaulquappen und spielten Fußball und Tischtennis. Außerdem unternahmen wir eine GPS-Wanderung, konnten uns im Bogenschießen testen und mit einem Kletter-Trainer an einem Felsen klettern. Die ganze Woche haben wir uns selbst verpflegt und vegetarisch gekocht. Am Freitag putzten wir das Haus und fuhren nach Hause.

Es war eine schöne Woche und ein toller Abschluss der 6. Klasse.

 

 

Photos: Diana Faber, Désirée Kirschler

 

Theorie trifft Praxis: Ein spannender Einblick in die Zukunft an der Hochschule Pforzheim

Am 21. Juli 2026 tauschten 30 Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 (KS1) das klassische Klassenzimmer gegen die Atmosphäre der Hochschule Pforzheim. Begleitet von Frau Huff und Frau Plachta bot sich der Gruppe im Rahmen der diesjährigen Projektwoche die Gelegenheit, Campusluft zu schnuppern. Der Besuch diente dazu, wissenschaftliche Theorie hautnah in der Praxis zu erleben und wertvolle Impulse für die eigene Berufs- und Studienorientierung zu sammeln.

Der Tag begann pünktlich um 8:30 Uhr mit einer herzlichen Begrüßung durch das Team der Hochschule. In einer ersten Informationsrunde erhielten die Jugendlichen einen Überblick über die vielfältigen Studiengänge der Fakultät für Technik und der Fakultät für Gestaltung. Dabei wurde schnell klar: In Pforzheim wird Interdisziplinarität großgeschrieben. Nach den ersten theoretischen Einblicken und der Klärung organisatorischer Fragen versammelten sich alle Beteiligten für das obligatorische Gruppenfoto. Danach ging es direkt weiter zu den Laboren, in denen die vorab gewählten Workshops auf dem Plan standen.

Die Workshops zeichneten sich durch eine perfekte Balance zwischen fundierter Theorie und aktiver Praxis aus. Angeleitet von engagierten Dozenten und Studierenden durften die Jugendlichen selbst Hand anlegen. Der Anteil an praktischer Eigenarbeit fiel dabei je nach Workshop unterschiedlich stark aus – während einige Gruppen sehr viel Zeit am eigenen Gerät oder Material verbrachten, lag der Schwerpunkt in anderen Kursen etwas stärker auf Erklärung und Demonstration durch die Dozierenden.

Im Workshop „Vom 3D-Entwurf zum echten Produkt" und dem parallelen Kurs „3D-Druck – Basteln und Design in der dritten Dimension" lernten die Schüler, wie digitale Ideen Gestalt annehmen. Sie verfolgten den Weg vom ersten Entwurf am Computer bis zum fertigen, physischen Objekt im Drucker. Besonders positiv wurde hier das individuelle Arbeiten und Verstehen direkt am PC hervorgehoben: Die Teilnehmenden konnten unter Anleitung und mit Unterstützung der Dozierenden ihre eigenen Entwürfe gestalten und den gesamten Designprozess selbst nachvollziehen.

Die medizinische Alltagstechnik stand im Fokus der Frage: „Wie misst eine Smartwatch Puls und Sättigung?" Hier blickten die Teilnehmenden hinter die Sensorik moderner Wearables und verstanden die physikalischen sowie biologischen Prozesse, die in den kleinen Geräten an unseren Handgelenken ablaufen.

Einen starken Bezug zu globalen Herausforderungen boten die Workshops „Werkstoffkunde – Materialien, Nachhaltigkeit und deine Zukunft" sowie „Kreislauf entdecken – Produktdesign neu gedacht". Hier wurde sich mit der Lebensdauer von Produkten, innovative Materialien und wie modernes Design zur Schonung von Ressourcen beitragen kann auseinandergesetzt. 

Zwischen den Workshops stellte sich die Gruppe der „Rennschmiede Pforzheim" den Schülerinnen und Schülern vor und gewährte einen Blick in die aktuell leere Werkstatt, denn gerade befindet sich der Rennwagen bei einem Rennevent in Tschechien. Zum Hintergrund: Das Formula Student Team der Hochschule baut jedes Jahr in Eigenregie einen eigenen Rennwagen, um sich auf internationalen Rennstrecken mit anderen Universitäten zu messen. 

Insgesamt wurde die Atmosphäre des Tages als durchweg freundlich, offen und den Schülerinnen und Schülern zugewandt beschrieben. Die Organisation überzeugte durch einen flexiblen Umgang mit Tauschwünschen der Teilnehmenden sowie durch ihre informative Aufbereitung der Inhalte.

Nach einem intensiven und lehrreichen Vormittag endete das offizielle Programm auf Einladung der Hochschule mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa. 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Hochschule Pforzheim, den Dozenten, den engagierten Studierenden und allen Kooperationspartnern, die diesen inspirierenden Tag ermöglicht haben. 

Auch die Hochschule Pforzheim hat über die gemeinsamen Projekttage berichtet: https://www.hs-pforzheim.de/news_detailansicht/news/vom_klassenzimmer_ins_labor_schuelerinnen_des_reuchlin_gymnasiums_pforzheim_entdecken_die_welt_der_ingenieurwissenschaften

 

Text: Stefanie Huff und Miriam Plachta

Bilder: Karoline Schäfer (HS Pforzheim) 

 

Völkerballturnier der 5. Klassen

Im Rahmen unserer Projektwoche fand am 24. Juli 2026 das jährliche Völkerballturnier der 5. Klassen statt. Vier Klassen traten mit jeweils zwei Mannschaften gegeneinander an. Es war ein spannender und fairer Wettkampf mit viel Teamgeist und guter Stimmung.

Die Höhepunkte des Turniers lagen in den engen Spielverläufen und den beeindruckenden Comebacks. Die Stimmung in der Halle war fantastisch. Laute Anfeuerungsrufe begleiteten die Spiele, die in einem packenden Finale ihren Höhepunkt fanden.

Wir gratulieren den Siegerinnen und Siegern und bedanken uns herzlich bei allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Das Turnier hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig Teamgeist, Respekt und Fairplay sind — Werte, die unsere Schulgemeinschaft stärken. Wir freuen uns auf weitere sportliche Begegnungen im nächsten Schuljahr.

Christina Hain

 

Gänsehautmomente für den Unterstufenchor bei 6K UNITED! in der SAP-Arena

Ein unvergessliches Konzerterlebnis liegt hinter dem Unterstufenchor des Reuchlin-Gymnasiums Pforzheim: Am 26. Juni 2026 durfte der Chor mit 48 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 7 am Großprojekt 6K UNITED! in der SAP-Arena Mannheim teilnehmen. Das bundesweite Musikprojekt bringt Kinder aus ganz Deutschland zusammen und lässt sie nach monatelanger Vorbereitung gemeinsam als rund 6.000 Stimmen starken Chor auf einer großen Arena-Bühne auftreten. Unterstützt von einer professionellen Live-Band, einer spektakulären Bühnenshow und einer beeindruckenden Lichtinszenierung erleben die Kinder dabei einen Konzertabend, den viele von ihnen wohl nie vergessen werden.

Nach der erfolgreichen Aufführung der Reuchlin-Rhapsody im Frühjahr begann für den Unterstufenchor bereits das nächste musikalische Abenteuer. Vier Monate lang wurde mit viel Einsatz geprobt: Zwölf abwechslungsreiche Lieder aus Pop, Hip-Hop, Jazz, Klassik und weiteren Stilrichtungen wurden einstudiert – inklusive der passenden Choreografien. Unter der Leitung von Herrn Weigand bereiteten sich die jungen Sängerinnen und Sänger intensiv auf ihren großen Auftritt vor und wurden dabei von den Musiklehrkräften Frau Scherer, Frau Odenwälder und Herrn Binder begleitet.

Am Konzerttag stärkten sich alle zunächst bei einer gemeinsamen Pizza in der Schule, bevor der Reisebus Richtung Mannheim startete. Dort angekommen, füllten sich die Tribünen der SAP-Arena nach und nach mit tausenden singbegeisterten Kindern. Nach dem Einnehmen der Plätze begann bereits die Generalprobe – und spätestens jetzt wurde allen bewusst, welche Dimension dieses Konzert haben würde. „Erst als der erste Song vor dem Publikum gesungen wurde, habe ich realisiert, dass ich in einer riesigen Arena vor richtig vielen Leuten singe. Es war ein richtig schönes Gefühl – ich habe mich frei, stolz und glücklich gefühlt.“, beschreibt eine Schülerin ihren ganz persönlichen Gänsehautmoment.

Pünktlich um 19 Uhr begann schließlich das fast zweistündige Konzert. Gemeinsam mit der 6K UNITED!-Band erfüllten die 6.000 Kinderstimmen die Arena mit Musik. Spektakuläre Lichteffekte, leuchtende Armbänder, Konfettiregen und ein Überraschungsmedley sorgten für eine mitreißende Atmosphäre, bei der auch das Publikum immer wieder begeistert mitsang und mittanzte. Besonders beeindruckt waren viele Kinder von der einzigartigen Stimmung während des Konzerts. Eine Schülerin fasste ihre Eindrücke so zusammen: „Mein persönlicher Lieblingsmoment war ‚So viel schöner‘ inmitten der krassen Lightshow mit den Lichtarmbändern. Es war ein unfassbares Gefühl, mit 6.000 anderen Kindern zu singen – ich werde dieses tolle Ereignis niemals vergessen.“

Auch das Gemeinschaftsgefühl beeindruckte die jungen Sängerinnen und Sänger nachhaltig. „Es war eine richtig schöne Erfahrung, in einem riesigen Chor mit 6.000 Kindern zu singen. Alle Proben dafür haben sich auf jeden Fall gelohnt. Der Moment, als man gehört hat, wie alle zusammen singen, war unfassbar schön!“, fasste eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen.

Nach dem Konzert beschrieben viele Kinder vor allem die besondere Stimmung des Tages: die gemeinsame Aufregung vor dem Konzert, den Stolz beim Einzug in die Arena und das Gefühl, Teil von etwas Großem gewesen zu sein. Andere schwärmten von den Überraschungsliedern, den leuchtenden Armbändern oder davon, erstmals überhaupt in einem so großen Chor gesungen zu haben. Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern fielen immer wieder Begriffe wie GemeinschaftTeamgefühlGänsehautStolz und unvergesslich. Ein Schüler brachte die Atmosphäre des gesamten Tages treffend auf den Punkt: „Die Halle explodierte voller Freude und alle hatten Spaß am Singen. Am Ende dachte man sich nur: Leider ist es jetzt schon vorbei.“

So endete für den Unterstufenchor des Reuchlin-Gymnasiums ein außergewöhnlicher Konzerttag voller Musik, Emotionen und Gemeinschaft. Die monatelange Vorbereitung hatte sich mehr als gelohnt – und die Erinnerungen an 6K UNITED! in der SAP-Arena werden den jungen Sängerinnen und Sängern und Musiklehrkräften noch lange in Erinnerung bleiben.

Josua Weigand

 

Ausflug der Klasse 5 in den Wildpark

In der Projektwoche unternahm die Klasse 5b am Dienstag einen Ausflug in den Wildpark. Nachdem sich alle Schülerinnen und Schüler pünktlich im Atrium der Schule eingefunden haben, ging es auch schon los. Nach einem gemütlichen Spaziergang kamen wir nach einer knappen Stunde am Wildpark an. Nach unserer Ankunft legten wir zunächst eine kurze Pause ein, bevor um 9:30 Uhr unsere Führung mit der Rangerin begann.

Als Erstes besuchten wir die Mufflons. Nachdem uns erklärt wurde, an welche Regeln man sich halten muss, durften wir mit ins Gehege und die Tiere füttern. Dies gestaltete sich teilweise schwieriger als gedacht, da einige hungrige Tiere ihren ganzen Kopf in den Futtereimer steckten. Anschließend ging es weiter zu den Rothirschen, wo wir viele interessante Informationen über die Tiere erfuhren und verschiedene Geweihe begutachten durften. Den Abschluss der Führung bildete die Fischotterfütterung, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird: Ein Fischotter kam ganz nah zu uns und hat uns zugewunken. 

Nach der Führung stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Vesper. Danach blieb noch genügend Zeit, um auf dem Spielplatz zu spielen und den Vormittag ausklingen zu lassen.

Einige Schülerinnen und Schüler wurden nach dem Ausflug direkt am Wildpark abgeholt. Die Übrigen machten sich gemeinsam zu Fuß auf den Rückweg zur Schule. Es war ein erlebnisreicher Tag mit gutem Wetter und schönen gemeinsamen Momenten.

Christine Wenzel

 

Erste Hilfe rettet Leben – Projekttag der Klasse 8

Im Rahmen der Projektwoche beschäftigte sich die Klasse 8 einen halben Tag lang intensiv mit dem Thema Erste Hilfe – und schnell wurde klar, wie wichtig dieses Wissen im Alltag sein kann. In einer kurzen theoretischen Einführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler zunächst, warum es entscheidend ist, im Notfall richtig handeln zu können. Besonders eindrücklich war dabei der Hinweis, dass Deutschland im internationalen Vergleich bei der Laienreanimation noch Nachholbedarf hat – ein Umstand, den man nur durch mehr Aufklärung und Übung verbessern kann.

Im Anschluss ging es direkt in die Praxis: An speziellen Übungspuppen trainierten die Schülerinnen und Schüler die Wiederbelebung und konnten so selbst ausprobieren, wie die Herzdruckmassage funktioniert. Danach wurde die stabile Seitenlage eingeübt, wobei schnell deutlich wurde, dass es auf die richtige Abfolge und Sorgfalt ankommt.

Ein besonderes Highlight ergab sich spontan aus dem Interesse der Klasse: Auf Nachfrage erklärte Frau Baas zusätzlich die Funktionsweise eines Defibrillators und demonstrierte diese an einem Übungsgerät. Dabei wurde deutlich, dass moderne Geräte den Anwender Schritt für Schritt anleiten und so auch Laien sicher unterstützen können – ein Aspekt, der viele überraschte.

Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, dass Erste Hilfe nicht nur Theorie ist, sondern im Ernstfall Leben retten kann – und dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen und nachzufragen.

 

Martina Vogel, Stefanie Baas

 

Beachturnier KS1

Die Kursstufe 1 zeigte beim Beachvolleyballturnier in der Projektwoche, was für volleyballerische Fähigkeiten in ihr steckt. Die 8 Teams spielten zunächst um den Gruppensieg in der Vorrunde und schon dort zeichnete sich ab, dass wir zwei spannende Halbfinals zu sehen bekommen. Im Finale konnte sich letztlich in einem umkämpften Spiel mit 2:1 Sätzen das Team Netzgeflüster gegen die Jackson 6 durchsetzen. Das Spiel um Platz 3 entschied das Team Dumm Dumm gegen die Airfreyer für sich.
Mit einer guten Mischung aus Spaß und sportlichen Ehrgeiz hatten wir bei bestem Wetter einen tollen Vormittag!

Simone Frey

 

 

Workshop „Schütze dein Bestes“

In der Projektwoche nahm die Klasse 5b donnerstags am Workshop „Schütze dein Bestes“ teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum es so wichtig ist, unser Gehirn zu schützen.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren anhand von kurzen Filmen und Statistiken, welche Folgen ein Fahrradunfall ohne Helm haben kann. Dabei wurde deutlich, dass ein Fahrradhelm einen entscheidenden Beitrag zum Schutz des Gehirns leistet und deshalb beim Radfahren immer getragen werden sollte.

Außerdem stand die Frage im Raum, warum viele Jugendliche keinen Fahrradhelm tragen. Gemeinsam sammelten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Gründe und setzten sich kritisch damit auseinander. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass Ausreden wie „Das sieht nicht cool aus“ oder „Mir passiert schon nichts“ angesichts der Bedeutung des Gehirns keine Rolle spielen sollten. Genauso wichtig ist es, den Fahrradhelm richtig aufzusetzen, denn nur ein korrekt sitzender Helm kann im Ernstfall helfen.

Der Workshop machte allen deutlich: Das Gehirn ist unser wichtigstes Organ – und ein Fahrradhelm kann helfen, es wirksam zu schützen.

Christine Wenzel