Specksteine bearbeiten und Werkeln im Technischen Museum

Im Rahmen der Projekttage erwartete die fünften Klassen ein abwechslungsreiches Programm. Neben Lions Quest, dem Sporttag und einem Ausflug in den Wildpark Pforzheim standen auch das kunstvolle Bearbeiten von Specksteinen sowie ein Besuch im Technischen Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie auf dem Programm. An beiden Tagen konnten die Schülerinnen und Schüler selbst in die Rolle von Schmuckherstellerinnen und Schmuckherstellern schlüpfen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Unter freiem Himmel ging es nach einer kurzen Einführung in das Material und die Bearbeitung der Specksteine mit viel Geduld, Geschick und Begeisterung an die Arbeit. Nach und nach entstanden individuelle Kunstwerke – darunter Herzen, Berge, Handschmeichler, Bücher und viele weitere fantasievolle Formen. Besonders spannend war dabei, dass vielen Steinen ihre spätere Farbe zunächst nicht anzusehen war. Erst nach dem Schleifen, Polieren und Einölen kamen die unterschiedlichen Farbtöne zum Vorschein und sorgten für überraschte Blicke und strahlende Gesichter. Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre fertigen Schmuckstücke und nahmen sie – teilweise als selbst gestaltete Halskette – mit nach Hause. Zusätzlich durfte jedes Kind einen weiteren Speckstein mitnehmen, um die kreative Arbeit auch zu Hause fortzusetzen.

Am folgenden Tag führte der Weg in das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler auf eine liebevoll gestaltete Zeitreise in das Jahr 1767 mitgenommen und erfuhren, wie die deutsch-französische Zusammenarbeit in der Schmuckherstellung nun auch in Deutschland ihren Anfang nahm. Während der spannenden Führung erhielten sie interessante Einblicke in historische Arbeitsweisen und technische Geräte. Einige Maschinen durften sogar selbst ausprobiert werden. So formten die Kinder unter Anleitung eine goldene Klammer als Erinnerungsstück und erlebten die beeindruckende Kupferwalze in Aktion.

Anschließend waren die Schülerinnen und Schüler erneut selbst gefragt: Mit viel Fingerspitzengefühl, Kreativität und Ausdauer formten und schmiedeten sie aus Draht eigene Schmuckstücke. Zum Abschluss wurden Arm- und Halsketten ganz nach den persönlichen Vorstellungen mit bunten Perlen verziert. Mit großer Freude, vielen neuen Eindrücken und selbst gefertigten Erinnerungsstücken gingen zwei kreative Projekttage zu Ende, die den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Leonie Odenwälder

 

Thinking Outside the Box - ein Projekttag voller Kettenreaktionen

Am Anfang stand eine Materialliste und die Aufforderung der beiden Klassenlehrerinnen Frau Oberst und Frau Plachta: „Bringt viel mit!“ Was daraus entstehen sollte, blieb bis zum Beginn des Projekttages geheim. 

Auch nach der Bekanntgabe des Themas am Montag wussten die meisten Schülerinnen und Schüler zunächst noch nicht so recht, was genau sie an diesem ersten Projekttag am 20. Juli 2026 erwarten würde. Aufgeteilt in zwei Teams sollte die Klasse 10a innerhalb von 5 Schulstunden jeweils eine eigene Rube-Goldberg-Maschine bauen und am Ende vorführen.

Die geneigte Leserschaft, die bereits an dieser Stelle weiß, was das ist, kann diesen Abschnitt gerne überspringen. 
Für alle anderen: eine Rube-Goldberg-Maschine ist eine möglichst komplizierte Konstruktion, mit der eine eigentlich ganz einfache Aufgabe erfüllt wird. Dabei löst ein Gegenstand den nächsten Schritt aus: Eine Murmel rollt beispielsweise eine Rampe hinunter, stößt Dominosteine um, spannt dadurch eine Schnur und setzt schließlich einen weiteren Gegenstand in Bewegung. Benannt sind diese Maschinen nach dem amerikanischen Cartoonisten Rube Goldberg, der für seine Zeichnungen fantasievoller und übermäßig komplizierter Apparaturen bekannt wurde. Allgemeinhin werden solche Apparaturen auch als Kettenreaktionsmaschinen bezeichnet. 

Nach einer kurzen Einführung (inklusive Erklärvideos) machten sich die beiden Teams an die Planung ihrer Maschinen. Dafür stand eine große Auswahl an Materialien zur Verfügung: Kartons, Papier- und Toilettenpapierrollen, Becher und Flaschen, Murmeln, Spielzeugautos, Schnüre, Gummibänder, Holzstäbe, Lineale, Wäscheklammern und viele weitere Alltagsgegenstände. Mit Scheren, Klebeband, Malerkrepp, Knete und Blumendraht konnten die einzelnen Bauteile miteinander verbunden und befestigt werden. Zusätzlich wurden Materialien in der Physik geplündert. 

Der Ehrgeiz war geweckt: Schnell zeigte sich, dass nicht nur kreative Ideen gefragt waren. Die Schülerinnen und Schüler mussten planen, ausprobieren und ihre Konstruktionen immer wieder verändern. Häufig funktionierte ein einzelner Abschnitt zunächst gut, während die gesamte Kettenreaktion an einer anderen Stelle ins Stocken geriet. Dann galt es, gemeinsam nach der Ursache zu suchen, Abstände anzupassen, Rampen zu stabilisieren oder einen völlig neuen Lösungsweg zu entwickeln.

Neben technischem Verständnis und handwerklichem Geschick spielten vor allem Zusammenarbeit, Geduld und Kommunikation eine wichtige Rolle. Innerhalb der Teams mussten Aufgaben verteilt, unterschiedliche Ideen diskutiert und die einzelnen Abschnitte schließlich zu einer zusammenhängenden Maschine verbunden werden.

Der Projekttag bot der Klasse 10a damit die Gelegenheit, außerhalb des gewöhnlichen Unterrichts kreativ zu werden, und ganz gemäß dem Motto des Tages „Thinking Outside the Box!“. Gemeinsam wurde an einer größeren Herausforderung gearbeitet und gemeinsam erlebt, wie aus vielen kleinen Bewegungen Schritt für Schritt eine große Kettenreaktion entstehen kann.

Beide Gruppen gingen die Aufgabe auf ganz unterschiedliche Weise an und präsentierten am Ende jeweils ihre Rube-Goldberg-Maschine.

 

Text: Mareike Oberst und Miriam Plachta

Bilder/Collagen: Miriam Plachta

 

Projekttag 10c

Am ersten Tag der Projektwoche traf sich die 10c in der Schule. Ziel war es, gemeinsam kreativ tätig zu sein und Neues auszuprobieren, denn Thema des Vormittags war das Erlernen des Umgangs mit der Häkelnadel. Einige brachten bereits Erfahrung und eigene Projekte mit, andere waren völlig unerfahren und probierten aus, was man mit einer Luftmaschenkette so alles anfangen kann. Die Klasse wählte Wolle und passende Nadeln aus und es ging los. 

Entstanden sind viele Armbänder, aber auch Buchzeichen, eine Mütze, eine Flagge und Würmer wurden gehäkelt. Einige größere Projekte wie ein Oberteil und ein Lama müssen noch fertiggestellt werden. Während manche sich an den Maschen die Finger verdrehten, empfanden andere die Tätigkeit als durchaus meditativ. Zur Stärkung gab es zwischendurch Eis, außerdem wurde gegen Ende die feinmotorisch anspruchsvolle Tätigkeit teilweise gegen Auspowern auf dem Bolzplatz ausgetauscht. Insgesamt war es ein kurzweiliger und kreativer Vormittag.

Nicole Schumacher 

 

Erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb: „Chemie im Alltag – das Experiment“

Im Januar dieses Jahres haben Schülerinnen und Schüler aus Klasse 5 und 6 am Wettbewerb „Chemie im Alltag – das Experiment“ teilgenommen. In diesem landesweiten Wettbewerb gilt es, Fragen zu Alltagsphänomenen mit chemischen Methoden zu untersuchen. 

Mit dem Slogan „Die Nuss – ein Muss!“ sollte in diesem Jahr die Wirkung von Tensiden untersucht werden. Die dahinterstehende Frage war, ob Wirkstoffe in Nüssen und Eicheln dazu geeignet sind, konventionelle Waschmittel bei der Reinigung von Textilien zu ersetzen. In Zweierteams haben interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Chemie-AG Baumwollfetzen zunächst mit unterschiedlichen Substanzen verschmutzt und anschließend zum Vergleich in verschiedenen Tensidlösungen eingelegt: entweder aus gemahlenen Nüssen oder aus Waschmitteln. 

Die Ergebnisse ihrer Forschung legten die Schülerinnen und Schüler der Jury in Form von Protokollen vor. 

Am 15. Juli 2026 wurden Sophie Bachmann (5d), Samuel Gabel (6a), Frederik Gruber-Ballehr (6a), Alice Kienzle (5b), Husna Müller (5d), Romy Neugebauer (5d), Lilia Reichert (5b) und Samuel Roy (5a) im Rahmen der letzten Chemie-AG-Sitzung des Schuljahres von Herrn Essich und Herrn Müller durch Überreichung von Urkunden geehrt. 

Lukas Müller

 

Kreative Lapbooks zum Welttag des Buches

Anlässlich des Welttags des Buches erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a das Buch Der fliegende Klassenscooter von Andreas Hüging und Angelika Niestrath als Geschenk. Im Juli 2026 stand nach der spannenden Lektüre eine besondere Aufgabe auf dem Programm: Die Geschichte sollte in Form eines kreativen Lapbooks gestaltet werden.

Die Kinder fassten den Inhalt des Buches zusammen, stellten die wichtigsten Figuren vor und gestalteten eine Landkarte zu den Orten der Handlung. Darüber hinaus konnten sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen. So entstanden viele individuelle Ideen wie aufklappbare Elemente, Zeichnungen, Steckbriefe, Rätsel oder kleine Extras rund um die Geschichte. Die fertigen Lapbooks zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich ein Buch interpretiert und gestaltet werden kann.

Mit viel Engagement, Kreativität und Liebe zum Detail wurden aus einfachen Papiermappen beeindruckende kleine Kunstwerke. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Buch auseinander und bewiesen, dass Lesen und kreatives Arbeiten hervorragend zusammenpassen.

Désirée Kirschler

 

Pizzateig, Schoki und Lichtgeschwindigkeit?

Ein etwas anderer Bericht…..

!!!! Achtung: Sicherheitsabstand von der Schokolade einhalten !!!!

Am Freitag, den 12. Juni 2026, hat der KS2 Physik Basiskurs zusammen mit Frau Plachta ein letztes Praktikum gemacht, in dem wir uns mit Hilfe von Pizzateig, Schokolade und einer Mikrowelle der Lichtgeschwindigkeit genähert haben. 

Jetzt fragt ihr euch sicher, was eine Mikrowelle mit Lichtgeschwindigkeit zu tun hat. Eine Mikrowelle erwärmt euer Essen mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen, die eine bestimmte Frequenz besitzen. Diese Frequenz beträgt in unserem Fall 2450 MHz. Des Weiteren breiten sich diese Wellen mit Lichtgeschwindigkeit aus. Da der Innenraum einer Mikrowelle als faradayschen Käfig abgeschirmt ist, werden die Strahlen an jeder Innenwand der Mikrowelle reflektiert. Dadurch entsteht eine stehende Welle. Somit entstehen ortsfeste Kontenpunkte, an denen sich die Wellenbäuche addieren. Hier wird das Essen besonders stark erhitzt. 

Im Normalfall wäre das extrem ungünstig, da euer Essen an einer Stelle verbrennt und an der anderen Stelle kaum warm wird. Und genau deshalb gibt es im Normalfall einen Drehteller, der das Essen dreht, damit es überall gleich warm wird und nicht schwarz wird. 

Für unseren Versuch haben wir den Drehteller herausgenommen, weil wir diese „Hotspots“ ja messen wollen. Als Versuchsobjekte dienten Pizzateig und Schokolade, wobei der Pizzateig besser geeignet war, da die „Hotspots“ kleiner waren und besser messbar. 

Durchführung:

Den Pizzateig dünn ausrollen und dann in die Mitte der Mikrowelle legen. Bei der Schokolade gerne auch 2 Tafeln verkehrt herum nebeneinanderlegen und dann 25-40 Sekunden erhitzen auf höchster Stufe. 

Kleiner Merk- Ka(r)sten: 

(Ohne Karsten keine Stimmung. Ohne Formel keine Physik (für Frau Plachta).

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Wellenlänge ⋅ Frequenz = Lichtgeschwindigkeit 

Für Frau Plachta extra mit Einheiten:

λ                  ⋅ f               = c

λ {in cm}      ⋅ f {in Hz}   = c {m⋅s⁻¹}

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Ergebnis:

Beim Pizzateig kamen wir auf einen Durchschnittlichen Abstand der Hotspots von 6,3 cm was λ/2 entspricht. Die Messung erfolgte mit wissenschaftlicher Präzision, also mit Lineal, Augenmaß und einem Finger breit Luft. 

λ                  ⋅ f                     = c

6,3 cm ⋅ 2   ⋅ 2450 ⋅10⁶ Hz = 3,087 ⋅ 108 m⋅s⁻¹

Der Literaturwert beträgt: 299 792 458 m⋅s⁻¹

Für diesen einfachen Aufbau und die vorhandene Messungenauigkeit sind wir überrascht, wie nahe wir dem Literaturwert gekommen sind.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Frau Plachta, dem Pizzateig, der Schokolade und allen physikalischen Gesetzen, die sich freundlicherweise an den Literaturwert gehalten haben und unseren Versuch tatkräftig unterstützt haben. 

!Der Versuch eignet sich auch zum selber ausprobieren, wenn man Schäden an der Mikrowelle durch Schokolade akzeptiert und ausreichend Sicherheitsabstand vor der Schokolade einhält.!


Markus Schulz

Katastrophenschutztag der Klassen 6a und 6b

Am Dienstag, den 14. Juli 2026, stand für die Klassen 6a und 6b ein besonderer Projekttag auf dem Programm: Beim Katastrophenschutztag konnten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen praktisch erleben, wie wichtig Vorbereitung, Teamarbeit und Erste Hilfe in Notfallsituationen sind.

Den Auftakt bildete ein Workshop zur Ersten Hilfe. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Verbände anzulegen. Mit Dreieckstüchern, Verbandspäckchen und weiteren Materialien aus dem Erste-Hilfe-Kasten übten sie unter anderem Kopf-, Hand-, Ellenbogen- und Fingerkuppenverbände.

Für viel Begeisterung sorgte anschließend der Trageparcours, der vom Deutschen Roten Kreuz betreut wurde. In kleinen Wettbewerben traten die Gruppen gegeneinander an. Ziel war es, einen Teddybären möglichst sicher und schnell auf einer Krankentrage durch den Parcours zu transportieren. Dabei kam es nicht nur auf Geschwindigkeit an,  entscheidend waren vor allem eine gute Abstimmung innerhalb des Teams und ein sicherer Transport des „Patienten“.

Im PC-Raum ging es anschließend digital weiter. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler das Lernspiel „Max und Flocke Helferland“ kennen. Gemeinsam mit den Figuren Max und seinem Hund Flocke lösen Kinder verschiedene Alltagssituationen, in denen Erste Hilfe gefragt ist. Spielerisch werden dabei Themen wie das richtige Verhalten im Notfall, das Absetzen eines Notrufs, kleine Verletzungen oder das Erkennen von Gefahren vermittelt. Das Spiel kann kostenlos auch zu Hause weitergespielt werden.

Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit dem Thema Notvorrat. In einem provisorischen Supermarkt hatten die Gruppen die Aufgabe, innerhalb kurzer Zeit Lebensmittel und Gegenstände einzukaufen, mit denen eine vierköpfige Familie zwei Tage lang versorgt werden könnte. Anschließend wurden verschiedene Krisenszenarien, unter anderem ein länger andauernder Stromausfall und eine eingeschränkte Wasserversorgung, durchgespielt. Gemeinsam wurde überlegt, welche Produkte unter diesen Bedingungen tatsächlich sinnvoll sind. Dabei wurde schnell deutlich, dass manche vermeintlich naheliegenden Lebensmittel, wie beispielsweise Nudeln, weniger geeignet sind, da für ihre Zubereitung sowohl viel Wasser als auch Strom benötigt werden.

Im letzten Workshop stand die Frage im Mittelpunkt, welche Gegenstände im Katastrophenfall besonders wichtig sind. Die Schülerinnen und Schüler mussten zehn verschiedene Gegenstände nach ihrer persönlichen Priorität ordnen und ihre Entscheidungen begründen. Anschließend wurden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet und mit den Empfehlungen des Bevölkerungsschutzes verglichen. Dabei wurde deutlich, dass Dinge wie Erste-Hilfe-Sets, Trinkwasser, Lichtquellen oder Kommunikationsmöglichkeiten oft wichtiger sind, als viele zunächst vermuteten.

Durch die abwechslungsreichen und praxisnahen Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, die ihnen helfen können, in Not- und Krisensituationen besonnen zu handeln.

Ein herzlicher Dank gilt der Familie Brock vom Deutschen Roten Kreuz, die mit einem Einsatzfahrzeug an die Schule kam und den Trageparcours betreute. Darüber hinaus gewährten sie den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die Ausstattung eines Rettungswagens und beantworteten zahlreiche Fragen rund um ihre Arbeit beim DRK. Außerdem danken wir den Mitgliedern des Schulsanitätsdienstes, die die Durchführung der Workshops unterstützt haben. Ihr Engagement trug wesentlich dazu bei, dass der Katastrophenschutztag für alle Beteiligten zu einem lehrreichen und abwechslungsreichen Erlebnis wurde.

 

Mehr zum Thema Vorsorgen für den Krisenfall:

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/BBK-Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf?__blob=publicationFile&v=44

 

 

Text: Stefanie Baas

Photos: Stefanie Baas, Désirée Kirschler

 

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Haben Karpfen eigentlich Zähne?

Fischtag der 5. Klassen an der Nagold

Haben Karpfen eigentlich Zähne? Dieser und anderen spannenden Fragen rund um das Ökosystem Fließgewässer gingen unsere 5. Klassen am Fischtag an der Nagold auf den Grund. Zu diesem Zweck hatte unser Kooperationspartner, der Fischerklub Pforzheim, verschiedene Stationen für uns vorbereitet. 

Besonderen Spaß hatten unsere Schülerinnen und Schüler, sich mit Käschern ausgestattet in der Nagold selbst auf die Jagd nach Fischen und Kleinlebewesen zu machen. Die gefangene Beute wurde im Anschluss unter fachkundiger Anleitung im Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe beobachtet und bestimmt. Unter den Lupen und Binokularen tummelten sich nicht nur zahlreiche kleine Fische, sondern auch Bachflohkrebse, Hakenkäfer, Köcher- und Eintagsfliegenlarven sowie weitere Kleinlebewesen. Nach den biologischen Untersuchungen wurden die Tiere selbstverständlich wieder in die Freiheit entlassen.

An einer weiteren Station konnten die Schülerinnen und Schüler in direkten Kontakt mit einheimischen Fischarten sowie den aus Nordamerika eingeführten Signalkrebsen kommen, die sich mittlerweile in unseren Flüssen wie der Nagold ausgebreitet und die heimischen Arten verdrängt haben. Dabei wurde auch die Frage geklärt, ob Karpfen eigentlich Zähne haben. Im Gegensatz zu anderen Fischarten wie der Forelle besitzt der Karpfen keine Zähne, die er als Friedfisch, der sich von am Boden lebenden Kleinlebewesen ernährt, nicht benötigt.

Abschließend möchten wir uns ganz herzlich beim Fischerklub Pforzheim und beim Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe bedanken, die uns mit großem Engagement diesen spannenden Tag an der Nagold ermöglicht haben, an dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissenswertes über die einheimischen Fischarten vermittelt bekamen, sondern auch einen neuen Blick auf die einheimische Natur und Umwelt gewinnen konnten.       

Text: Benny Roser

Fotos: Vera Triebskorn und Benny Roser

 

Erfolgreicher Abschluss der Spendensammlung für die Wildtierhilfe Pforzheim 

Der Projektkurs Gesellschaftliches Engagement freut sich über den erfolgreichen Abschluss seines Jahresprojekts, der Unterstützung der Wildtierhilfe Pforzheim (https://www.wildtierhilfe-pforzheim.de/). In mehreren Aktionen konnten wir u.a. dank der Unterstützung der Schulgemeinschaft einen Betrag von über 500 € sammeln.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Spende mitgeholfen haben!

Die Spenden tragen dazu bei, verletzte und verwaiste Tiere aus unserer Region wie Rehe, Igel und Eichhörnchen rund um die Uhr medizinisch zu versorgen, aufzupäppeln und anschließend möglichst wieder auszuwildern. Da dabei alle auf ehrenamtlicher Basis arbeiten, ist jede Spende höchst willkommen.

 

 Ulrike Barth

Besuch in der Buchhandlung Uwe Mumm

Am 22. Mai 2026 trafen wir, die Klasse 5d, uns um 9:40 Uhr mit Frau Niemann und Frau Konrad im Klassenzimmer. Als alle bereit waren, liefen wir gemeinsam zur Buchhandlung Uwe Mumm.

Als wir angekommen waren, begrüßte uns der Gründer und Besitzer, Herr Uwe Mumm, und hieß uns freundlich willkommen. Von außen sah das Gebäude alt und edel aus, und als wir über die Schwelle traten, öffnete sich für uns die Welt der Bücher und wir bekamen sofort Lust, eines nach dem anderen zu lesen. Es duftete nach frisch gedruckten Büchern und die Atmosphäre war schon fast magisch. Herr Mumm präsentierte uns seine Buchhandlung. Dabei erwähnte er, dass die Buchhandlung bereits 21 Jahre alt ist und dass die Bücher in großer Anzahl in der Nacht gedruckt werden und morgens in der Frühe von Boten ausgeliefert werden.

Interessiert und aufmerksam lauschten wir seinen spannenden Erzählungen. Als Herr Mumm fertig war, beantwortete er all unsere Fragen, bevor er uns aus dem Buch vorlas, das wir zum Welttag des Buches geschenkt bekamen.

Danach griffen wir beherzt auf die Bücher zu. Es gab Bücher für Jung bis Alt und die Beratungen waren sehr hilfreich, spezialisiert und freundlich. Nachdem wir uns die vielen tollen Bücher angesehen und eingeprägt hatten und ein paar Kinder sich Bücher gekauft hatten, verließen wir schweren Herzens die Buchhandlung und bedankten uns. Dann liefen wir zurück ins Reuchlin-Gymnasium.

Danke, Uwe Mumm, für unseren tollen Tag!

Text: Sophie Bachmann, Husna Müller (5d)

Photo: NN